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Wettbewerb Helferline ist Austria's Next Top Start-up 2016.

A1-CEO Margarete Schramböck und futurezone-Chefredakteurin Claudia Zettel überreichen Helferline die Trophäe
A1-CEO Margarete Schramböck und futurezone-Chefredakteurin Claudia Zettel überreichen Helferline die Trophäe - Foto: /Hörmandinger
Ein Technik-Service nach Uber-Vorbild. Nach spannenden Pitches wurde Helferline von Publikum und Jury beim Start-up-Bewerb von futurezone und A1 als Gewinner ausgezeichnet.

Nach einem mitreißenden Pitch vor Saalpublikum und Jury am Dienstagabend lag es bereits in der Luft. Mit seinem Konzept eines kostengünstigen Technik-Services konnte sich das junge Team von Helferline schließlich knapp, aber doch gegen die starke Konkurrenz durchsetzen und wurde zu Austria’s Next Top Start-up 2016 gewählt. Neben einem Scheck über 10.000 Euro bekommt Helferline damit auch einen Platz im A1 Startup Campus und ist zudem fix für den futurezone Award 2016 nominiert.

Uber für Technikprobleme

Helferline setzt auf ein Netzwerk von IT-Spezialisten, die schnell und günstig Technikprobleme bei Kunden zuhause beheben sollen. Wie Uber im Transportbereich agiert das Start-up dabei lediglich als Vermittler für Selbstständige. In Wien, wo der Service bereits seit Mai dieses Jahres verfügbar ist, verfügt Helferline bereits über mehr als 30 Technikexperten. Um Teil des Netzwerkes zu werden, müssen sie sich einer Überprüfung des Helferline-Teams stellen und über einen gültigen Gewerbeschein verfügen.

A1 und Futurezone suchen Austria's next top Start
Foto: A1/APA-Fotoservice/Hörmandinger
Der Preis für die Hilfe ist mit 14 Euro pro Viertelstunde angesetzt, die Anfahrt zu Kunden wird nicht verrechnet. Wenn das Problem vor Ort nicht behoben werden kann, geht der Helfer leer aus. "Derartige Technik-Services haben sich bisher nie durchgesetzt, weil es für Kunden zu teuer und für Unternehmen mit Angestellten zu unrentabel war", erklärt Clemens Schmidgruber, Gründer und Geschäftsführer von Helferline im Gespräch mit der futurezone.

Die vergleichsweise günstigen Kosten erreicht Helferline durch das eigene Netzwerk. Da im Normalfall immer ein "Helferlein" in Kundennähe ist, fallen lange Anfahrtszeiten weg. Viele der Technikexperten sind zudem Studierende, die sich mit dem Zuverdienst ihren Lebensunterhalt aufbessern können. "Ein durchschnittlicher Auftrag dauert 1,5 Stunden. Wenn Studierende 40 Euro mit einem Auftrag verdienen, ist das allemal besser als für 10 Euro Zettel zu verteilen", ergänzt Alexander Niederhofer, der als Head of Sales fungiert.

Support für Start-ups

„Durch unsere Zusammenarbeit mit Start-Ups können wir einen entscheidenden Beitrag zu deren Entwicklung leisten. Junge Unternehmen profitieren von unserem Netzwerk, unserer Infrastruktur und Vertriebsstärke, dadurch können sie ihre Time-to-Market verkürzen – und das ist für Start-ups ganz wesentlich“, erklärte Margarete Schramböck, CEO A1, warum sich A1 für die österreichische Start-up-Szene engagiere. Gemeinsam mit futurezone-Chefredakteurin übergab sie im Anschluss an das Voting Trophäe und Preisgeld an das Gewinner-Start-up.

Austria's Next Top Start-up
Schramböck, Lederer, Prodanovic - Foto: A1/APA-Fotoservice/Hörmandinger
Neben Helferline hatte es das Augmented-Reality-Start-up Amlogy, der Restaurant-Service Baluu, die Stadtteil-Plattform imGrätzl.at, die Internet-of-Things-Lösung TeDaLos und likeIT, eine Beratungsplattform für Versicherungskunden, ins Finale geschafft. In fünfminütigen Pitches mussten sie sich dem Publikum und der Jury stellen, der unter anderem auch die Star-Investorin Selma Prodanovic, Bitmovin-CEO Stefan Lederer und Mario Mayerthaler, Chef des "A1 Start Up Campus" angehörten.

(futurezone) Erstellt am 05.10.2016, 12:55

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