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Twitter-User können jetzt Trinkgeld in Bitcoin bekommen

Twitter weitet die "Tip Jar"-Funktion aus. In Kürze sollen User*innen weltweit Trinkgelder empfangen und selbst vergeben können. Die Funktion wird jetzt auf dem iPhone eingeführt und in den kommenden Wochen für Android-Smartphones, kündigt das Unternehmen am Donnerstag an.

Man kann User*innen Trinkgeld schicken, wenn diese die Funktion aktiviert haben. Im Profil sieht man dann ein entsprechendes Icon neben dem "Folgen"-Button. Twitter unterstützt folgende Dienste, mit denen Trinkgelder gesendet und empfangen werden können:

  • Bandcamp
  • Cash App
  • Chipper
  • Patreon
  • Razorpay
  • Wealthsimple Cash
  • Venmo
  • GoFundMe
  • PicPay

Außerdem bietet Twitter die Möglichkeit, das Trinkgeld in Bitcoin zu senden. Das funktioniert derzeit aber nur über den Dienst Strike in den USA und El Salvador.

Twitter will Innovationen beschleunigen und ungeliebte Funktionen schneller löschen

Außerdem experimentiert Twitter mit Neuerungen, die den Alltag bei dem Kurznachrichtendienst sicherer machen sollen. Dazu gehören ein verbesserter Filter für unerwünschte Begriffe - sowie eine Funktion, die automatisch Accounts sperren kann, die denen ähneln, die eine Nutzer*in bereits blockiert hat. Auch soll es einfacher werden, Profilen unauffällig zu entfolgen.

Produktchef Kayvon Beykpour betont, dass Twitter das Innovationstempo beschleunigen und sich auch schneller von unpopulären Funktionen trennen werde. "Sie werden uns nicht an Dinge klammern sehen, die nicht funktionieren", sagt er.

Bereits im Juli hatte Twitter sein Experiment mit von allein verschwindenden Tweets nach weniger als einem Jahr für gescheitert erklärt. Die erst im vergangenen November weltweit eingeführten "Fleets" hätten nicht wie erhofft Nutzer*innen animiert, mehr bei dem Dienst zu posten, hieß es.

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