Das Modell "Retina 15" wurde im Juni zurückgerufen.

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Digital Life
08/14/2019

Einige MacBook Pros dürfen nicht mehr ins Flugzeug

Ein Akkufehler des MacBook Pro veranlasste die US-Luftfahrtbehörde zum Verbot des Geräts auf allen Flügen.

Die amerikanische Flugsicherheitsbehörde FAA sprach ein Verbot der zurückgerufenen Apple MacBook Pros in Flugzeugen aus. Betroffen sind 15 Zoll-Modelle mit dem Namen "Retina 15", die zwischen 2015 und 2017 verkauft wurden. Im Juni hatte Apple die betroffenen Geräte bereits wegen Brandgefahr zurückgerufen. Der Fehler könnte ein Überhitzen des Akkus verursachen. Die Geräte dürfen aufgrund der Sicherheitsmaßnahmen der Airlines nun weder aufgegeben, noch im Hangepäck mitgeführt werden. Das Verbot gilt bei TUI Group Airlines, Thomas Cook Airlines, Italy Air und Air Transa, wie Bloomberg berichtet.

Kein Verbot in Europa

Die europäische Flugsicherheitsbehörde EASA reagierte ebenfalls mit einer Warnung. Die Airlines sollen damnach ihre Fluggäste informieren, dass die betroffenen Geräte zwar mitgeführt werden dürfen, aber ausgeschaltet bleiben müssen.

Auf der Apple Support-Seite können Nutzer die Seriennummer ihres Geräts kontrollieren. Ist es von der Rückrufaktion betroffen, kann der Akku kostenlos ausgetauscht werden.

Der Bann des MacBook Pros ist kein Einzelfall. In ihren Passagierbestimmungen verbietet die FAA grundsätzlich alle zurückgerufenen Batterien und Geräte, die nicht repariert oder ausgetauscht wurden. 2016 wurde deshalb auch das Samsung Galaxy Note 7 wegen Brangefahr auf allen Flügen im FAA-Gebiet verboten.