
Kaum jemand kommt zur virtuellen EU-Party
EU gibt 387.000 Euro für Party im Metaverse aus – und niemand kommt
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Die Abteilung für Auslandshilfe der Europäischen Kommission hat am Dienstagabend eine Party im Metaverse veranstaltet. Ziel war es, zahlreiche junge Leute für die Aktivitäten der EU zu begeistern. Gekommen sind gerade mal 5.
Ihre Avatare konnten dabei zu House-Musik auf einer tropischen Insel tanzen.

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Vince Chadwick, Korrespondent des Portals Devex, nahm an der Party teil. Er sagte auf Twitter, dass er nach „anfänglichen verwirrten Gesprächen mit den ungefähr 5 anderen Menschen, die aufgetaucht waren“, schließlich der einzige übriggebliebene Gast war.

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Der YouTube-Nutzer Thinklair - einer der wenigen Gäste - musste 3 Stunden warten, bevor er der "Gala" beitreten konnte. Ihm zufolge wurde er Informiert, dass die "Schlange" so lang sei, dass er sich noch gedulden müsse. Erst dann konnte er sich einen Avatar aussuchen und an der Party teilnehmen.

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Global Gateway Initiative vorstellen
Besonders schmerzhaft ist, dass die EU-Abteilung für die Entwicklung der Metaverse-Plattform 387.000 Euro ausgegeben hat, berichtet Devex. Ziel war es, die sogenannte Global Gateway Initiative der EU in der virtuellen Welt anzupreisen. Im Rahmen dieser will die Kommission bis 2027 300 Milliarden Euro für den Ausbau von neuer Infrastruktur in Entwicklungsländern ausgeben.
Das Event war besonders für 18- bis 35-Jährige gedacht. Diese Zielgruppe sei der EU gegenüber eher „neutral“ eingestellt und mit EU-Initiativen in der Regel nicht vertraut.
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