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Digital Life

Mönche setzen 5G-Handymast in Brand

Wegen einer für sie anscheinend frommen Tat wurden 2 Mönche in Frankreich angeklagt. Sie gehören einem fundamentalistischen katholischen Kloster an und sind 39 und 40 Jahre alt.

In der Nacht vom 14. auf dem 15. September legten die beiden Feuer bei einem 5G-Handymast, berichtet Euronews. Der Mast befindet sich in Saint-Forgeux, nordwestlich von Lyon. Der Schaden durch das Feuer war gering.

Sprecherin des Klosters nennt Tat „jugendlichen Fehler“

Die beiden haben bereits gestanden, das Feuer gelegt zu haben. Sie haben auch einen Grund genannt. Sie wollten „die Bevölkerung vor den schädlichen Effekten schützen.“ Sie wurden jetzt wegen Sachbeschädigung und versuchter Sachbeschädigung durch Brandstiftung, sowie „krimineller Vereinigung“ angeklagt und stehen unter gerichtlicher Aufsicht.

Eine Sprecherin des Klosters der beiden Mönche nannte die Aktion eine „isolierte Handlung und einen jugendlichen Fehler. Die Strahlen sind sehr schädlich für die Gesundheit und sie wollten zum Wohle der Menschheit handeln.“

Derzeit gibt es keine wissenschaftlichen Untersuchungen die bestätigen, dass 5G-Technologie Auswirkungen auf die Gesundheit hat. Die WHO sieht im 5G-Ausbau kein Risiko: „Wenn die internationalen Richtlinien für die Stärke der Strahlung eingehalten werden, sind keine Auswirkungen auf die Gesundheit der Öffentlichkeit zu erwarten.“

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