Ransomware - versperrter Datenzugriff

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Neue Ransomware will gute Taten statt Geld

In der Regel nutzen Kriminelle Ransomware-Attacken, um an Lösegeld zu kommen. Wie Business Insider India berichtet, gibt es eine Ransomware in Indien, die ihre Opfer dazu bringen will, gute Taten zu vollbringen.

Sie wurde von der Sicherheitsfirma CloudSek im März 2022 entdeckt. Kommt es zu einer Attacke, werden Dokumente, Fotos, Videos, Datenbanken und andere wichtige Dateien verschlüsselt und somit unzugänglich.

Dem Bericht zufolge müssen die Betroffen 3 Aktivitäten durchführen, um wieder an ihre Daten zu kommen:

  1. Obdachlosen neue Kleidung spenden
  2. 5 sozial schwache Kinder bei Dominos, Pizza Hut oder KFC einladen
  3. In einem nahegelegenen Krankenhaus jenen Menschen finanzielle Unterstützung zu gewähren, die medizinische Hilfe brauchen, aber es sich nicht leisten können

„Wie der Name der Gruppe vermuten lässt, sind die Betreiber*innen angeblich eher an der Förderung sozialer Gerechtigkeit als an herkömmlichen finanziellen Gründen interessiert", heißt es.

Überprüfung

Alle Aktionen müssen per Video, Foto oder Audio dokumentiert und in sozialen Medien veröffentlicht werden. Sind sie abgeschlossen, müsse man auf Facebook oder Instagram folgende Notiz schreiben: „wie Sie sich in einen freundlichen Menschen verwandelt haben, indem Sie Opfer einer Ransomware namens GoodWill wurden.“

Danach überprüfen die Betreiber*innen der Ransomware die freigegebenen Mediendateien und Beiträge in den sozialen Medien. Wurden die Aufgaben erledigt, wird ein Entschlüsselungs-Kit inklusive Video-Anleitung zur Wiederherstellung aller wichtigen Dateien versprochen.

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