Opiumpflanze

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Games

China vergleicht Gaming mit Opium

Chinas Regierung ist kein Fan von Gaming, weswegen sich Spieler*innen in dem Land bereits mit Unannehmlichkeiten herumschlagen mussten. So wurde etwa 2020 neben anderen Einschränkungen eine Klarnamenpflicht bei Online-Gaming eingeführt. 

Auch wird immer wieder versucht, die öffentliche Meinung über Gamer*innen und die Spielkultur ins Negative zu rücken. Wie The Register berichtet, veröffentlichte die staatliche Zeitung Economic Information Daily einen Artikel, in dem Gaming als “spirituelles Opium” bezeichnet wird. 

Darin kommt ein Elternteil zu Wort, das darüber erzählt, wie Spielen die schulischen Leistungen ihres Kindes verschlechtert habe. Auch wird gesagt, dass Kinder zu viel Zeit mit Spielen verbringen und sogar für Erwachsene die Gefahr einer Sucht besteht, worunter Familien leiden können. 

“Schockierende Auswirkungen”

In dem Artikel ist außerdem von den “schockierenden Auswirkungen” des Gamings auf Minderjährigen die Rede. Spieleentwickler*innen würden auf “menschliche Schwächen” setzen, um Gamer möglichst lange zu binden. Als Negativbeispiel wurde das Mobile-Game “Honor of Kings” vom Publisher Tencent genannt. Das besonders in China beliebte Spiel hat über 100 Millionen Gamer*innen weltweit und ist eines der profitabelsten Online-Spiele überhaupt. 

In dem Rundumschlag wird auch auf eSports-Wettbewerbe eingegangen. Sie würden ein “unrealistisches Bild” vermitteln, wonach Gamer*innen ihre Leidenschaft zum Beruf machen könnten.

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