Futurezone Award 2018

© Kurier / Juerg Christandl

myfuzo
10/10/2019

futurezone Award 2019: Das sind die Nominierten

Die futurezone kürt auch in diesem Jahr die besten Projekte und Ideen des Jahres. Jetzt stehen die Finalisten fest.

Im Rahmen der futurezone Awards 2019 werden die innovativsten Ideen und Projekte des Jahres gesucht. Am 21. November werden die Preise im Rahmen einer feierlichen Gala am Erste Campus in Wien verliehen.

So werden die Gewinner bestimmt

Die Gewinner werden im Rahmen einer Jurysitzung bestimmt. Die Jury besteht dabei aus externen Experten und der Redaktion. Die drei Bestplatzierten pro Kategorie werden zur Award-Gala am 21. November in Wien geladen.

Alle weiteren Neuigkeiten zum futurezone-Award gibt es unter futurezone.at/award.

Internet of Things

Im Rahmen des Internet of Things Award - powered by A1 - konnten Entwickler Ideen zum Thema Maschine-to-Maschine (M2M) einreichen. Die Kommunikation zwischen Maschinen gehört zu den größten Wachstumsfeldern der Telekommunikationsindustrie.

Vialytics
Das 2018 gegründete Unternehmen vialytics mit Sitz in Stuttgart ermöglicht es Kommunen den Zustand ihrer Straßen im Auge zu behalten. Dazu wird ein Smartphone an der Windschutzscheibe installiert, mit Hilfe dessen Schäden wie Schlaglöcher und Risse frühzeitig erkannt werden können.

ioDent
DasUnternehmen dataformers mit Sitz in Linz und Wien hat für das W&H Dentalwerk aus Salzburg intelligente Zahnarztlösungen vernetzt. Mit ioDent hängen jetzt weltweit benutzte Dental-Lösungen für Zahnärzte und Dentallabors in der Cloud.

Crate.io
Das Vorarlberger Start-up Crate.io ist ein international erfolgreicher Entwickler und Anbieter der IoT-Datenbanktechnologie CrateDB. Der Fokus liegt bei industrielle IoT-Anwendungen für die Cloud und On-Premises.
Gegründet wurde Crate.io von Christian Lutz und Jodok Batlogg.

Mobilität der Zukunft

Beim Mobilität der Zukunft Award - powered by AIT - wurden Ideen und Projekte rund um Mobilität gesucht. Eingereicht werden konnten sowohl innovative Technologien als auch Verkehrskonzepte der Zukunft, die Menschen oder Waren sicher und nachhaltig von A nach B bringen.

FACC
Der österreichische Luftfahrtzulieferer FACC hat gemeinsam mit seinem chinesischen Partner das Flugtaxi Ehang 216 entwickelt. Es soll künftig urbane Kurzstreckentransporte auf kürzestem Weg übernehmen und feierte im Frühjahr 2019 seine Europapremiere in Wien.

Temmel
Das steirische Speditionsunternehmen Temmel will seine Lastwagenflotte bis 2030 vollständig zu elektrifizieren. Der komplette Diesel-Antriebsstrang wird dabei aus den vorhandenen Fahrzeugen ausgebaut und mit einem elektrischen ersetzt.

Tec-Innovation
Mit seinem Projekt StreetView will das Start-up Tec-Innovation sehbeeinträchtigten und blinden Menschen die Fortbewegung auf der Straße erleichtern. Mit Hilfe des Sensor-Schuhs InnoMake werden Infos über Hindernisse gesammelt und auf einer digitalen Landkarte verzeichnet.

KMU Innovation des Jahres

In der von Drei präsentierten Award-Kategorie "KMU Innovation des Jahres" haben wir kleine und mittelgroße Unternehmen gesucht, die durch den Einsatz innovativer Produkte und Strategien ihren Business-Alltag revolutioniert haben. Der Mittelstand gilt als Kern der österreichischen Wirtschaft - wer aber auch in Zukunft in der obersten Liga mitspielen will, muss sich stetig weiterentwickeln. 

Pro-Ject Audio
Pro-Ject Audio, bekannt für ihre hochwertigen Schallplattenspieler, hat die Zentrale mit dem ersten Eisspeicher für eine Industrieanlage in Österreich errichtet. Im Winter wärmt er, im Sommer kühlt er. Heizung und Kühlung funktionieren mittels Fußbodenheizung.

Hotel Schani
Im Hotel Schani im zehnten Wiener Bezirk wird seit der Gründung von der Buchung über den Check-in bis hin zur Bezahlung elektronisch durchgeführt. Neuerdings wurde der Rooftop Event Space errichtet, in dem die gesamte Seminarausstattung, wie Flipcharts, eine 4K Videowall oder ein Screen Mirror für die Videowall, digital ist.

surgebright
Das Biotech-Unternehmen surgebright hat mit dem Shark Screw Transplantat die weltweit erste funktionierende humanbiologische Knochenschraube entwickelt. Sie besteht aus natürlichen Materialeigenschaften und wird bei Osteosynthesen im Bereich der Hand-, Ellenbogen-, Knie- und Fußchirurgie eingesetzt wird.

Start-up des Jahres

Im Rahmen des Start-up Award - powered by NEXT Incubator der Energie Steiermark - haben wir wieder die spannendsten und innovativsten Ideen von Jungunternehmen aus dem Technik- und IT-Bereich gesucht. Bewerben konnte sich jedes Start-up, das im vergangenen Jahr mit einem neuen Projekt gestartet ist oder einen wichtigen Meilenstein in der Unternehmensentwicklung erreicht hat.

Aviloo
Das niederösterreichische Start-up Aviloo hat ein unabhängiges, herstellerneutrales Bewertungsverfahren für E-Auto-Batterien entwickelt. Damit soll der Handel mit gebrauchten Elektroautos erleichtert werden. Denn der Akku macht einen beträchtlichen Teil des Fahrzeugwertes aus.

BHS Technologies
Das Innsbrucker Start-up BHS Technologies kombiniert mit dem AMP RoboticScope modernste Robotertechnik, eine 3D-Kamera und virtuelle Realität und ermöglicht damit schnellere und präzisere Operationen. Ab 2020 soll es in Krankenhäusern weltweit zum Einsatz kommen.

ClassNinjas
Das Wiener Start-up ClassNinjas unterstützt Schüler der Ober- und Unterstufe mit Online-Videos, lebensnahen Übungen und Testsimulationen beim Mathe-Lernen. „Man kann Mathe so beibringen, dass es Spaß macht“, sagt Gründer Karim Saad.

App des Jahres

Auch in diesem Jahr suchte die futurezone im Rahmen des App Awards - powered by ORF-TVThek - nach der österreichischen App, die besonders aus der Masse hervorgestochen ist. Eingereicht werden konnten österreichische Apps für alle Smartphone- und Tablet-Plattformen, die sich besonders unter den Nutzern etablieren konnten, oder sich mit einer außergewöhnlichen Idee von der Konkurrenz abheben.

SummitLynx - mySOS
In der App SummitLynx, die gemeinsam mit der Bergrettung Steiermark entwickelt wurde, können Wanderer per mySOS ihre geplante Route und die wahrscheinliche Rückkehrzeit angeben. Wird jene nicht eingehalten, wird automatisch ein vorab ausgewählter Kontakt informiert. Helfer sind dann im Notfall auf der richtigen Fährte, auch wenn man keinen Empfang hat.

Too Good To Go
Die App Too Good To Go ermöglicht es Betrieben wie Bäckereien, Restaurants, Cafés, Hotels und Supermärkten, ihr überschüssiges Essen zu einem vergünstigten Preis an Selbstabholer zu verkaufen. Damit soll Lebensmittelverschwendung reduziert und Geld gespart werden. Außerdem können Unternehmen ihren Überschuss ausgleichen.

Pocketcoach
Pocketcoach ist eine App für mehr Glücksgefühl und weniger Stress. Wenn man Angstzustände, Panikattacke, oder Schlafstörungen hat, bietet Pocketcoach Techniken und Selbsthilfeprogramme auf Basis von wissenschaftlichen Erkenntnissen an. Der digitale Coach in Form eines Chatbots leitet die User mit verschiedenen Ratschlägen durch die schwierigen Situationen.

Game des Jahres

Auch heuer suchte die futurezone nach dem besten Spiel des Jahres von heimischen Spiele-Entwicklern. Dabei kommt es nicht auf die Plattform oder das Geschäftsmodell an, auch kostenlose Titel und Mobile Games durften sich bewerben.

Euclidean Skies
In dem Puzzle-Spiel (iOS, PC) wird nicht die Figur, sondern die Welt bewegt. Nur wer richtig dreht und verschiebt, kann die Gegner besiegen und den Ausgang erreichen.

Ord
Dieses Text-Adventure (PC) kommt mit drei Worten aus. Eine falsche Entscheidung kann zum Game Over führen. Trotz des Minimalismus werden hier ganze Geschichten erzählt, mit mehreren möglichen Enden.

MarZ: Tactical Base Defense
In dem Strategiespiel (PC) gilt es, die Basis am Mars gegen Untote zu verteidigen. Dazu benötigt es eine gute Taktik und den richtigen Einsatz der Ressourcen.

Blockchain-Projekt des Jahres

Für die Auszeichnung zum Blockchain-Projekt des Jahres wurden Unternehmen und Projekte gesucht, die durch den innovativen Einsatz der Blockchain-Technologie hervorstechen. Kryptowährungen und die dezentrale Blockchain haben das Potenzial, durch neue Geschäftsmodelle ganze Branchen zu revolutionieren.

Blockchain Initiative Logistik
Die von Ernst & Young ins Leben gerufene Lösung digitalisiert Frachtpapiere über die Blockchain und macht so der "Kaszettel"-Wirtschaft im LKW-Transport den Garaus.

Blockchain-Kühlschrank
Der von Bosch und Wien Energie entwickelte Kühlschrank misst nicht nur den Stromverbrauch, sondern zeigt, zu welcher Zeit aus welcher Stromquelle Energie geliefert wurde.

Bezahlterminal für Kryptowährungen
Das Start-up Salamantex bietet eine einfache und sichere Bezahllösung für Geschäfte an, die Kunden das Bezahlen mit Kryptowährungen ermöglichen wollen.

Women in Tech

Frauen sind in der Tech- und IT-Szene nach wie vor unterrepräsentiert. Um Mädchen und Frauen dazu zu inspirieren, technische Berufe anzustreben, braucht es unter anderem Vorbilder. Im Rahmen des Awards Women in Tech - powered by Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort - haben wir herausragende Gründerinnen sowie weibliche Führungskräfte oder Forscherinnen in Österreichs Tech-Welt gesucht.

Karina Streng
Als Programmiererin, Trainerin und Leadership Coach arbeitet Karina Streng seit 13 Jahren in der Technologiebranche. Sie ist Mitgründerin von „Female Coders“, unterstützt Unternehmerinnen als Mentorin und entwickelt mit ihrem Start-up FlyBird soziale Personalstrategien für Firmen.

Johanna Pirker
Die Spieleforscherin Johanna Pirker arbeitet und lehrt an der Technischen Universität Graz mit Schwerpunkt auf Interaktiven Systemen, Virtual Reality und Data Science. Sie entwickelt VR-Projekte für den Schulunterricht und organisiert Österreichs größte Spieleentwickler-Konferenz.

Katja Bühler
Katja Bühler ist seit über 15 Jahren leitende Expertin für biomedizinische Bildbearbeitung am Wiener Forschungszentrum VRVis. Ihre Systeme verknüpfen künstliche Intelligenz und Visual Computing. Sie erleichtern so Diagnoseprozesse für Ärzte weltweit.

 

5G-Innovation des Jahres

Für den 5G Award - powered by Magenta Telekom - wurden Ideen für 5G-Anwendungen gesucht, welche die Geschwindigkeiten, die kurzen Reaktionszeiten und Präzision des neuen Kommunikationsstandards nutzen. Gefragt waren Start-ups und Unternehmen, die das von Telekommunikationsunternehmen nach und nach ausgebaute 5G Netz als Basis für Ihre Lösungen zur Digitalisierung einsetzen.

AIT
Im Forschungsprojekt MARCONI hat das AIT gemeinsam mit seinen Partnern Nokia und AVL neue Antennensysteme erforscht, um zuverlässige und energieeffiziente Datenverbindungen über 5G zwischen autonomen Fahrzeugen herzustellen.

Infineon und TU Graz
Im Forschungsprojekt UltimateGaN arbeiten Infineon und die TU Graz mit 25 Partnern an neuen Energiesparchips auf Galliumnitrid-Basis für die Energiewandlung und die 5G-Infrastruktur. Das Material verspricht einen ultraschnellen Datentransfer bei weniger Stromverbrauch. Damit wird ein energieeffizienter und klimaschonender 5G-Rollout ermöglicht.

Viewpointsystem
Das Wiener Start-up Viewpointsystem hat spezielle Brillen entwickelt, mit denen die Blickrichtung genau festgestellt werden kann. Mit 5G vernetzt, eröffnet dies neue Möglichkeiten für Analysen in Industrie, Sport, Gesundheitswesen oder Verkehr.

Energie der Zukunft 

Beim Energie der Zukunft-Award - powered by Wien Energie - ist Nachhaltigkeit ein großes Stichwort. Projekte, die sich mit sauberer Energie und neuen Technologien im Energiebereich beschäftigen sind, konnten in dieser Kategorie eingereicht werden. Nominiert für den Award sind: 

Energy Hero
Nutzer von Energy Hero wechseln automatisch zum jeweils günstigsten Energieanbieter. Findet Energy Hero für seine Kunden einen besseren Energieanbieter wird einmal im Jahr automatisch dorthin gewechselt.

eFriends
Der österreichische Ökostrom-Anbieter eFriends bietet eine Plattform zum vollautomatischen Energiehandel zwischen privaten Haushalten. Damit kann etwa ein Haushalt in Wien Ökostrom aus einer Photovoltaik-Anlage im Weinviertel beziehen.

meo Smart Home Energy
Meo bietet Komplettlösungen für die Effizienzoptimierung von Gebäuden durch intelligentes Management von Wärme, Strom und E-Mobility. Meo hat eine Plattform entwickelt, die alle Energieverbraucher und Energiequellen miteinander vernetzt.