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iPhone-Präsentation: Welche Geräte Apple sonst noch gezeigt hat

Am Dienstag hat Apple das neue iPhone 13 vorgestellt (was daran neu ist, findet ihr hier). Doch traditionell gibt es bei der jährlichen iPhone-Präsentation im September nicht nur Smartphones zu sehen. Apple stellt auch immer zusätzliche Hardware vor.

Wir zeigen, was es zu sehen gab:

iPad

Die 9. Generation des iPads kommt mit einem A13 Bionic-Chip, der 20 Prozent schneller sein soll als der der Vorgänger. Das Retina Display hat sich wenig verändert, es bleibt bei 10,2 Zoll. Allerdings unterstützt es jetzt True Tone und passt damit die Bildschirmfarbe automatisch dem Umgebungslicht an.

Verbessert wurden unter anderem die Kameras, vor allem die Front-Kamera. Sie hat nun eine maximale Auflösung von 12 Megapixel und soll damit besonders gut für Videotelefonie geeignet sein. Sie unterstützt Center Stage (Folgemodus) - damit bleibt man immer in der Mitte des Videos. Das Feature ist vor allem bei Videotelefonie hilfreich.

Das Gerät ist mit 379 Euro Startpreis besonders günstig. Erhältlich ist es ab 24. September. 

iPad mini

Vielleicht die schönste Überraschung der Präsentation war das große Update für das kleinste iPad. Das neue iPad mini bleibt handlich, erhält aber mit 8,3 Zoll ein größeres Liquid Retina Display als der Vorgänger. Das Design mit runden Ecken und schmaleren Rändern nähert sich der Optik des großen Verwandten an. Es soll eine Helligkeit von 500 Nits schaffen. 

Im Vergleich zu den Vorgängermodellen soll die Performance doppelt so stark sein, dafür wird der neue A15 Bionic Chip sorgen. Das kleine Tablet bekommt außerdem 5G spendiert, sowie einen USB-C-Port, Touch ID oben rechts (aber keine Face ID) und eine verbesserte Kamera.

Die 12 MP Kamera ermöglicht es unter anderem, 4K-Videos aufzunehmen. Vorne ist eine 12 MP-Weitwinkelkamera verbaut, die Center Stage unterstützt. Und natürlich kann man den Apple Pencil verwenden.

Das iPad mini wird ab 24. September in den Farben Space Grau, Rosé, Violett und Polarstern verkauft und kostet 549 Euro (64 GB) bzw. 719 Euro (256 GB).

Apple Watch Series 7

Neues gibt es auch bei den Smartwatches zu berichten. Ganz das radikale Redesign, von dem vorab spekuliert wurde, ist es nicht geworden, dennoch gibt es ein paar sinnvolle Neuerungen.

Neu ist das Display, das 20 Prozent mehr Displayfläche hat als der Vorgänger Series 6. Das Display wurde komplett neu entworfen, es ist 40 Prozent dünner. Neu entworfen wurden auch die Buttons der Oberfläche, sie wurden vergrößert, um eine angenehmere Bedienung zu ermöglichen. Durch den größeren Screen ist es auch möglich, ein vollständiges Keyboard anzuzeigen und zu verwenden. Natürlich gibt es auch einige neue Watchfaces. Verbessert wurde auch die Widerstandsfähigkeit, laut Apple ist es die haltbarste Apple Watch, die jemals gebaut wurde. 

Trotz des größeren Displays hat sich an der Akkulaufzeit nicht verändert. Die Uhr lädt allerdings um 33 Prozent schneller als ihr Vorgänger. Neue Funktionen gibt es beim Sporteln mit der Apple Watch. Besonders für Radfahrer gibt es einiges zu entdecken, wie etwa einen automatischen Sturzsensor. 

Die Uhr kommt in 5 Farben ab 399 Dollar auf den Markt. Verkaufsstart soll Herbst sein. Zu den Euro-Preisen war vorerst nichts offizielles bekannt, realistisch ist ein Betrag von 479 Euro.

Apple Fitness Plus kommt nach Österreich

Es gibt Neuigkeiten zu Apple Fitness Plus das nun bald auch in Österreich verfügbar sein wird (ein genaues Datum gibt es noch nicht). Es wird Training für Ski und Snowboard geben sowie Mediationsprogramme. Alle Einheiten können als Gruppe absolviert werden.

Hier könnt ihr unseren Ticker zum Event nachlesen. Und hier könnt ihr euch die gesamte Präsentation auf YouTube anschauen:

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Thomas Prenner

ThPrenner

Beschäftigt sich mit Dingen, die man täglich nutzt. Möchte Altes mit Neuem verbinden. Mag Streaming genauso gern wie seine Schallplatten. Fotografiert am liebsten auf Film, meistens aber mit dem Smartphone.

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Franziska Bechtold

frau_grete

Liebt virtuelle Spielewelten, Gadgets, Wissenschaft und den Weltraum. Solange sie nicht selbst ins Weltall kann, flüchtet sie eben in Science Fiction.

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