Apples Software-VP Craig Federighi bestaunt das neue MacBook

© Screenshot/Apple

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11/19/2020

Neuinstallation legt Apples neue MacBooks lahm

Die neuen M1-Macs bleiben durch einen schwerwiegenden Fehler in einer Update-Schleife hängen. 

Die Rechenleistung der neuen ARM-Macs hat die ersten Tester gleichermaßen verblüfft und begeistert. Doch abseits der Leistungsfähigkeit haben die MacBooks, die von Apples neuem M1-Chip angetrieben werden, offenbar ein grundlegenderes Problem.

Wird das Betriebssystems auf einem neuen MacBook gelöscht und macOS 11 Big Sur neu aufgesetzt, erscheint eine Fehlermeldung: "Das Personalisieren des Software-Updates ist fehlgeschlagen", heißt es darin. Man solle es noch einmal versuchen.

Umständliche Reparatur

Doch auch bei weiteren Anläufen kommen die MacBooks um die Fehlermeldung nicht herum. Die Apple-Laptops bleiben also in einer Schleife hängen, aus der sie sich nicht selbst befreien können. Einzige Möglichkeit einen M1-Mac wieder zum Laufen zu bringen, scheint über die Reparatur der Firmware zu funktionieren. Dafür ist allerdings ein zweiter Apple-Computer notwendig.

Die neue MacBooks müssen dazu in den DFU-Wartungsmodus (Device Firmware Update) versetzt und per Kabel mit dem zweiten Mac verbunden werden. Notwendig dafür ist ein entsprechendes Kabel, das das die gleichzeitige Übertragung von Daten und Strom unterstützt.

Anleitung zur Fehlerbehebung

Apple rät allen Nutzern von M1-Macs von einer Neuinstallation abzusehen, bis Apple eine Lösung für das Problem gefunden hat. Wer dennoch von dem Problem betroffen ist, kann sich auf der entsprechenden Apple-Support-Page umsehen oder auf die ausführliche Anleitung von Mr. Macintosh zurückgreifen.

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