Sony Alpha 6100

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08/28/2019

Sony bringt zwei neue Systemkameras

Die Alpha 6600 ist das neue Spitzenmodell von Sonys APS-C-Format-Kameras. Die Alpha 6100 richtet sich an ambitionierte Amateure.

Sony hat gleich zwei neue Systemkameras der Alpha-Serie angekündigt. Bei beiden handelt es sich nicht um Vollformat-Kameras. Der Sensor hat das APS-C-Format, ist also kleiner als bei einer Vollformat-Kamera.

Die Alpha 6600 ist das neue Spitzenmodell von Sonys APS-C-Kameras. Sie soll trotz 24 Megapixeln besonders rauscharm sein und dadurch auch bei Situationen mit wenig Licht gute Bilder liefern. Hinzu kommt der eingebaute Bildstabilisator, der laut Sony eine bis zu 5 Schritte schnellere Verschlusszeit ermöglicht. Sony zufolge wird die Alpha 6600 eine besonders lange Akkulaufzeit haben. Über den elektronischen Sucher sollen 720 Fotos möglich sein, über das LC-Display 810 Fotos.

Videos werden in 4K in Sonys oft gelobten Super-35mm-Format aufgenommen. Dabei wird der ganze Sensor für die Videoaufnahme genutzt und nicht nur ein Teil davon. Die Alpha 6600 wird somit zur günstigeren Video-Alternative zu den Vollformat-Kameras von Sonys A7-Serie. Die A6600 unterstützt zudem Echtzeit-Autofokus mit Augenerkennung für Videoaufnahmen.

Alpha 6100

Die Alpha 6100 nutzt ebenfalls einen 24-Megapixel-Sensor im APS-C-Format. Die Rauschunterdrückung ist allerdings etwas schwächer, weshalb der maximale ISO-Wert nur bis 51.200 statt 102.400 erweitert wird. Die Alpha 6100 hat einen anderen Akku, der nur 380 bzw. 420 Fotos (LC-Display) ermöglicht. Dafür hat die Alpha 6100 aber einen integrierten Blitz. Videoaufnahmen in 4K mit Super-35mm-Format sind ebenfalls möglich.

Die Alpha 6100 ist ab Mitte Oktober verfügbar und kostet 899 Euro (ohne Objektiv). Die A6600 ist ab Ende Oktober erhältlich. Sie kostet 1599 Euro (ohne Objektiv).