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09/16/2020

VW sieht ID.4 als Tesla-Model-Y-Konkurrenten

Der Elektro-SUV soll bei der Software und der Preisgestaltung laut dem Hersteller die Nase vorn haben.

Nachdem der VW ID.3 mit einigen Startschwierigkeiten auf dem Markt gekommen ist, soll bald das nächste Fahrzeug der elektrischen ID-Reihe vorgestellt werden: der ID.4. Der steht in direkter Konkurrenz zum Tesla-Model-Y, heißt es in einem geleakten Dokument, das auf der Plattform Reddit aufgetaucht ist.

Im Dokument werden die beiden Fahrzeuge miteinander verglichen. In einer Grafik werden die beiden Fahrzeuge im Längsschnitt übereinandergelegt. Hier unterscheiden sich die Silhouetten nur wenig. Das Model Y ist insgesamt 17 Zentimeter länger als der VW-Konkurrent, dafür ist dessen Innenraum etwa 6 Zentimeter größer. Das Heck des ID.4 hat eine Abrisskante, das Model Y hat eine fließende Linie. Der Wendekreis des ID.4 ist um 1,9 Meter kleiner als der des Tesla-SUVs.

Bessere Beschleunigung "nicht relevant"

Die Kommentare im Dokument zeigen, dass VW den Innenraum des ID.4 als überlegen bewertet. Bei der Beschleunigung habe aber Tesla die Nase vorn. Das sei allerdings „nicht relevant für den Massenmarkt“, so die Bemerkung. Die Akkus der beiden Fahrzeuge schaffen nach dem WLTP-Zyklus mehr als 500 Kilometer, allerdings ist das Model Y in Europa noch nicht auf dem Markt und die Angabe stammt von Tesla selbst. Bei der Ladeleistung hat der Tesla die Nase vorn: Das Model Y kann mit 250 Kilowatt geladen werden, der ID.4 nur mit 125.

Ein weiterer Punkt im Vergleich ist die Software. Hier hatte VW bisher mit massiven Problemen zu kämpfen. Im Dokument sieht VW einen Pluspunkt bei VW.OS und dem Händler- und Servicenetzwerk. Zwar wurde die Software-Abteilung neu organisiert, doch aufgrund der vielen Fehler kam der ID.3 nur mit eingeschränkten Funktionen auf den Markt. Ein Update soll im kommenden Jahr nachgeliefert werden. Erste Tester hatten im Februar bis zu 300 Bugs täglich festgestellt und VW-Chef Herbert Diess gab im April selbst zu, dass Teslas Software überlegen sei – ob die neue Abteilung diesen Stimmungswechsel hervorgerufen hat, bleibt abzuwarten.

ID.4 10.000 Euro günstiger

Der Preis ist wohl eines der stärksten Argumente von VW. Der ID.4 kostet 44.500 mit Heckantrieb bzw. 49.000 Euro mit Allradantrieb. Für das Model Y werden 53.000 – 55.000 (Heckantrieb) oder fast 60.000 Euro (Allradantrieb) fällig. Der VW-SUV soll am 23. September vorgestellt werden, bisher hat VW nur den Innenraum gezeigt. Gebaut wird er bereits im VW-Werk in Zwickau.

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