Atmosphäre des Pluto

© NASA/JHU-APL/SwRI

Science

Warum Pluto langsam seine Atmosphäre verliert

Ein Forschungsteam hat herausgefunden, dass die Atmosphäre des Ex-Planeten langsam verschwindet. Zu diesem Schluss sind die Wissenschaftler*innen gekommen, als sie beobachtet haben, wie Pluto vor einem Stern vorbeigezogen ist. Genauer gesagt haben sie den Schatten analysiert, den Pluto auf einen anderen Himmelskörper geworfen hat.

Auf der Oberfläche des ehemaligen Planeten gibt es jede Menge Eis und Schnee und die Pluto-Atmosphäre besteht hauptsächlich aus Stickstoff und Methan. Wie dicht die Atmosphäre ist, hängt also von den Temperaturen auf der Pluto-Oberfläche ab.

FILE PHOTO: The planet Pluto is pictured in a handout image made up of four images from New Horizons' Long Range Reconnaissance Imager (LORRI) taken in July 2015 combined with color data from the Ralph instrument to create this enhanced color global view

Pluto

Pluto entfernt sich von der Sonne

Wird das Eis auf dem Zwergplaneten erwärmt, verändert sich die Dichte der Atmosphäre. Selbiges gilt, wenn die Temperaturen sinken. Aufgrund der Kälte werden die Gase der Atmosphäre auf der Oberfläche von Pluto gebunden und die Dichte der Atmosphäre sinkt.

Da sich Pluto auf seinem riesigen Orbit derzeit immer weiter von der Sonne entfernt, sei davon auszugehen, dass die Atmosphäre zunehmend verschwindet.

Unser Sonnensystem

248 Jahre für eine Umkreisung der Sonne

Wenn Pluto wieder näher zur Sonne kommt und die Temperaturen wieder steigen, wird sich das Eis und der Schnee wieder erwärmen und erneut die Dichte der Atmosphäre beeinflussen.

Für eine Umkreisung der Sonne benötigt Pluto übrigens 248 Jahre. Entdeckt wurde der ehemalige Planet 1930, was bedeutet, dass die Menschheit noch keinen kompletten Orbit des Pluto beobachtet hat. Das Licht der Sonne benötigt durchschnittlich 5,5 Stunden um Pluto zu erreichen.

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