Internationale Raumstation ISS

© NASA/Roscosmos

Science

Privatpersonen können ab Jänner 2022 zur ISS fliegen

Wer schon immer mal als Astronaut bzw. Astronautin in den Weltraum fliegen wollte, kann ab Jänner 2022 einen besonders spannenden Ort besuchen: Die Internationale Raumstation ISS. Die vier Plätze für die erste private Weltraummission zur ISS sind allerdings schon vergeben.

Mit dem SpaceX-Shuttle Crew Dragon hinauffliegen werden bei dieser Premiere leider nur Männer. Die Investoren Mark Pathy und Larry Connor sind ebenso dabei wie der israelische Kampfpilot Eytan Stibbe und Axiom-Vizepräsident Michael López-Alegría, der als ehemaliger NASA-Astronaut die private Crew anführt.

Private Weltraummission auf ISS dauert 8 Tage

Die privaten Astronauten werden der NASA zufolge insgesamt 8 Tage auf der Weltraumstation verbringen. Bevor sie auf die ISS dürfen, müssen sie ein Trainingsprogramm absolvieren und diverse medizinische Checks über sich ergehen lassen. Auf der ISS selbst werden sie im US-geführten Bereich der Raumstation leben und auch arbeiten. Diverse Experimente und Studien in den Labors im Weltraum sind geplant.

Wie viel die Teilnehmer für ihren Flug auf die ISS zahlen mussten, wurde offiziell nicht mitgeteilt. Berichten, wonach ein Ticket zur Raumstation 55 Millionen Dollar gekostet haben soll, wurden allerdings nicht dementiert. Axiom-CEO Michael Suffredi teilte allerdings mit, dass private Weltraumflüge wohl das kommende Jahrzehnt nicht wirklich erschwinglich sein werden.

Auch mietbares "Apartment" im All geplant

Der Flug zur ISS ist der Beginn einer intensiven Kooperation der NASA mit dem Weltraum-Start-up Axiom. So wird das aufstrebende Unternehmen auch ein eigenes Modul auf der ISS bekommen, das privat und kommerziell nutzbar sein wird. Es soll an die bestehende ISS-Struktur angebaut werden, teilte die NASA bereits im Vorjahr mit.

Hat dir der Artikel gefallen? Jetzt teilen!

Martin Jan Stepanek

martinjan

Technologieverliebt. Wissenschaftsverliebt. Alte-Musik-Sänger im Vienna Vocal Consort. Mag gute Serien. Und Wien.

mehr lesen Martin Jan Stepanek

Kommentare