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SpaceX-Rakete: Video von Triebwerksfehler auf dem Weg ins All

Am Mittwoch ist eine Falcon-9-Rakete mit 60 Starlink-Satelliten ins All gestartet. Die SpaceX-Rakete befand sich bereits mehr als zwei Minuten im Flug, als ein Triebwerksfehler auftrat. In Folge dessen wurde ein Triebwerk deaktiviert.

Elon Musk, Gründer und CEO von SpaceX, bestätigte in einem Tweet den Ausfall eines Triebwerks. Das zeige, wie sinnvoll es ist, 9 Triebwerke zu haben, schrieb Musk auf Twitter. Denn die Rakete schaffte es auch mit den 8 verbleibenden Merlin-1D-Triebwerken, die Satelliten im Orbit auszusetzen. 

Nachdem ein Triebwerk ausgefallen war, wurden die restlichen Triebwerke erst ein wenig später abgeschaltet, um den fehlenden Schub ausgleichen zu können. Die Merlin-1D-Triebwerke der Falcon-9-Raketen werden mit Kerosin betrieben und erzeugen einen Schub von jeweils 845 Kilonewton.  

Ähnlicher Vorfall 2012

Einen ähnlichen Vorfall gab es bereits im Oktober mit einem Merlin-1C-Triebwerk, dem Vorgänger des Merlin 1D. Damals musste ebenso ein Triebwerk vorzeitig deaktiviert werden. Der Dragon-Frachter erreichte dennoch die Internationale Raumstation ISS. Ein Satellit, der ebenso mit an Bord war, konnte allerdings nicht wie geplant ausgesetzt werden und ging verloren.

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