Das Telegram-Logo ist von Papierfliegern umgeben.
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Telegram gibt Daten nach Urheberrechtsverletzung weiter

Die Betreiber des Messaging-Services Telegram haben Nutzer*innendaten an Behörden übermittelt, nachdem es über den Dienst offenbar zu Urheberrechtsverletzungen gekommen ist. Konkret geht es um einen Fall in Indien. Dort hat eine Lehrerin geklagt, nachdem über Telegram unrechtmäßig ihre Lernmaterialien verbreitet wurden.

Ein Gericht hat dann entschieden, dass der Dienst entsprechende Nutzer*innendaten weitergeben müsse. Dem ist man nachgekommen und übermittelte IP-Adressen und Telefonnummern der Betreiber*innen der Kanäle, in denen das Material geteilt wurde.

Generell wirft der Vorfall für Nutzer*innen Fragen darüber auf, wie viele Daten Telegram speichert und im Zweifel auch herausgeben kann. Von der Weitergabe selbst berichtet das indische Portal LiveLaw.

Telegram selbst wollte auf Anfrage von TechCrunch weder dementieren noch bestätigen, dass relevante Daten weitergegeben wurden. Das Unternehmen lässt in einer schriftlichen Stellungnahme wissen, dass man „sehr begrenzte oder gar keine Daten über seine Nutzer*innen“ speichere. Man könne nicht sagen, ob im konkreten Fall Informationen überhaupt zur Verfügung gestanden seien. 

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Thomas Prenner

ThPrenner

KURIER-futurezone Chefredakteur. Beschäftigt sich viel mit Dingen, die man täglich nutzt und schreibt darüber. Sitzt außerdem gerne am Fahrrad.

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