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Digital Life
09/01/2019

Brandgefahr: Immer mehr Airlines verbieten MacBooks im Flugzeug

Weil in manchen MacBook-Modellen ein Akkufehler auftreten kann, sprechen immer mehr Fluggesellschaften ein Flugverbot für den Apple-Laptop aus.

Bereits vor einigen Wochen sah sich die US-Flugsicherheitsbehörde FAA dazu veranlasst, ein Verbot von zurückgerufenen Apple MacBook Pros in Flugzeugen auszusprechen. TUI Group Airlines, Thomas Cook Airlines, Italy Air und Air Transa haben damals bereits verboten, die betroffenen Geräte ins Flugzeug mitzunehmen beziehungsweise diese während des Flugs in Betrieb zu nehmen.

Nun zieht das Verbot weitere Kreise: Laut einem Bericht von Bloomberg verbietet die australische Fluggesellschaft Qantas alle MacBook Pros mit 15-Zoll-Display im Reisegepäck, das am Schalter aufgegeben wird. Wer das Gerät im Handgepäck mitführt, muss es ausgeschalten lassen.

Auch bei Virgin Australia darf dürfen die betroffenen MacBooks weder aufgegeben noch in Betrieb genommen werden. Ebenso sind bei Singapore Airlines und Thai Airways mittlerweile ähnliche Verbote in Kraft getreten.

Die europäische Flugsicherheitsbehörde EASA reagierte ebenfalls mit einer Warnung. Die Airlines sollen demnach ihre Fluggäste informieren, dass die betroffenen Geräte zwar mitgeführt werden dürfen, aber ausgeschaltet bleiben müssen. 

Welche MacBooks sind betroffen?

Betroffen sind 15 Zoll-Modelle mit dem Namen "Retina 15", die zwischen 2015 und 2017 verkauft wurden. Im Juni hatte Apple die betroffenen Geräte bereits wegen Brandgefahr zurückgerufen. Der Fehler könnte ein Überhitzen des Akkus verursachen.

Auf der Apple Support-Seite können Nutzer die Seriennummer ihres Geräts kontrollieren. Ist es von der Rückrufaktion betroffen, kann der Akku kostenlos ausgetauscht werden.