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Auszeichnung futurezone Award 2017: Das sind die Nominierten.

Die begehrten Trophäen 
Die begehrten Trophäen  - Foto: Jeffrey Mangione
Die futurezone sucht auch in diesem Jahr die besten Technik-Produkte und -Ideen des Jahres. Jetzt stehen die drei Finalisten aller Kategorien fest.

Im Rahmen der futurezone Awards 2017 werden neben den besten Produkten auch die innovativsten Ideen des Jahres gesucht. Die Einreichfrist für die Preise, die am 9. November im Rahmen einer feierlichen Gala verliehen werden, ist vergangene Woche abgelaufen. Die futurezone-Redaktion hat unter zahlreichen Einreichungen die Besten ausgewählt und für die einzelnen Kategorien nominiert.

Neben dem futurezone Award wird es am gleichen Tag auch ein öffentliches Programm mit Keynotes, Workshops und Diskussionen geben. Das genaue Programm für den futurezone Day 2017 wird in Kürze veröffentlicht.

So werden die Gewinner bestimmt

Die Gewinner werden im Rahmen einer Jurysitzung bestimmt. Die Jury besteht dabei aus externen Experten und der Redaktion. Die drei Bestplatzierten pro Kategorie werden zur Award-Gala am 9. November geladen. 

Alle weiteren Neuigkeiten zum futurezone-Award gibt es unter futurezone.at/award.

Internet of Things

Im Rahmen des Internet of Things Award - powered by T-Mobile - konnten Entwickler Ideen zum Thema Machine-to-Machine einreichen. Die Kommunikation zwischen Maschinen gehört zu den größten Wachstumsfeldern der Telekommunikationsindustrie. Im vergangenen Jahr konnte sich hier Kofferraumlogistik durchsetzen, ein Service von Post, T-Systems und Porsche Austria, der Paketzustellung im eigenen Autokofferraum ermöglicht.

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Foto: T-Systems/Post

Skarabeos
Skarabeos ist eine alarmgesicherte Tasche und eine App. Damit sind ihre mobilen Geräte und wichtige persönliche Dinge, die sie in der Tasche tragen besser geschützt, wenn sie im Alltag oder auf Reisen unterwegs sind.

Toolsense
Toolsense vernetzt energiekritische, mobile Maschinen, speziell Powertools, Mobile Construction Tools, Mobile Forestry Tools und Mobile Cleaning Tools. ToolSense kann durch Vernetzung Sensordaten erfassen, diese analysieren und daraus Informationen ableiten, mit denen der Hersteller zusätzlichen Umsatz erwirtschaften, Kosten sparen oder neue digitale Produkte und digitale Geschäftsmodelle etablieren.

HoloLens App "HoloRepair"
Die HoloRepair Applikation ist ein IoT-Vorzeigeprojekt im heimischen Industriebereich und zeigt erstmals das revolutionäre Potential von M2M Kommunikation und 3D-Holographen bei Wartungs- und Servicearbeiten auf.

Green Mobility

Beim Green Mobility Award - powered by Blaguss - wurden Ideen und Projekte rund um elektrische Mobilität gesucht. Eingereicht werden konnten sowohl innovative Technologien als auch Verkehrskonzepte der Zukunft, die Menschen oder Waren sicher und nachhaltig von A nach B bringen. 

Im vergangenen Jahr konnte sich Kreisel durchsetzen.

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Foto: Kreisel

Easelink
Das Grazer Start-up easelink hat eine kabellose Ladelösung für Elektroautos entwickelt. Bei dem „Matrix Charging“ genannte System verbindet sich  ein am Fahrzeugunterboden angebrachter Konnektor mit einem 60 mal 60 Zentimeter großen Ladepad am Boden. Mit namhaften Unternehmen aus der Branche arbeitet easelink bereits zusammen.

Stromkind
Das Wiener Start-up Stromkind hat einen leisen, Umwelt schonenden Jetski-Antrieb entwickelt, der lauten, stinkenden Bootsmotoren den Kampf ansagt. Zuletzt machte das junge Unternehmen auch mit selbstfahrenden, modularen Wasserdrohnen von sich reden, die dank Solarmodul rund um die Uhr Daten sammeln, Gegenstände transportieren oder gar Feuer löschen können.

Dronerescue
Das junge Grazer Unternehmen arbeitet an einem neuartigen Rettungsschirm für Drohnen. Dabei überwachen Algorithmen und Sensoren den Drohnenflug und lösen bei Absturzgefahr einen Fallschirm aus, damit das Flugobjekt sicher landen kann.

Smart Invention

Für den von Drei präsentierten Smart Invention Award suchten wir ausgefallene Erfindungen, die den Alltag erleichtern oder einfach nur Spaß machen. Sie haben ein elektrisches Einrad oder eine neue Wunderzahnbürste entwickelt? Dann sind Sie hier genau richtig. Neuartige Wearables oder Unterhaltungselektronik, bei der sich Augenbrauen heben, sind ebenfalls willkommen. Im vergangenen Jahr hat Immersive Deck, ein Projekt der TU Wien, diesen Preis gewonnen.

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Foto: TU Wien

HD-Vinyl
HD-Vinyl soll die konventionelle Fertigungsmethode für Schallplatten revolutionieren und die Wiedergabe in High-End-Qualität ermöglichen. HD-Vinyl bietet zu einem Drittel längere Spieldauer, einen höheren Frequenzumfang und niedrigere Produktionskosten.

Aufblasbarer Kindersitz HY5
Er wiegt etwas mehr als 4,5 Kilogramm, kann gefaltet werden und lässt sich in einer Tasche transportieren. Mit dem Kindersitz "HY5" zielt das Wiener Unternehmen nachfolger auf neue Formen der urbanen Mobilität ab.

Amabrush
Amabrush verspricht, die Zahnputzzeit von zwei Minuten auf 10 Sekunden zu senken. Auf Kickstarter konnte die „weltweit erste, automatische Zahnbürste“ über drei Millionen Euro sammeln.

Start-up des Jahres

Im Rahmen des Start-up Award - powered by A1 - suchen wir wieder die spannendsten und innovativsten Ideen von Jungunternehmen aus dem Technik- und IT-Bereich. Bewerben konnte sich jedes Start-up, das im vergangenen Jahr mit einem neuen Projekt gestartet ist oder einen wichtigen Meilenstein in der Unternehmensentwicklung erreicht hat. Der Gewinner der futurezone-Aktion "Austria's Next Top Start-up" erhält - wie jedes Jahr - einen Fixplatz auf der Nominierungsliste. Im vergangenen Jahr konnte sich das Start-up Timeular beim futurezone Award den ersten Platz sichern und wurde zum Start-up des Jahres 2016 gekürt.

Timeular
Foto: Timeular

Liimtec
Mit dem Pocket Defi hat das Grazer Start-up nicht nur den kleinsten Defibrillator der Welt entwickelt, sondern auch mit einer überaus erfolgreichen Crowdfunding-Kampagne auf Indiegogo dessen Verwirklichung und Produktion gesichert. Er soll außerhalb von Krankenhäusern dabei helfen, Leben bei Herzrhythmusstörungen zu retten.

Texible
Das Vorarlberger Start-up Texible nutzt textile Stickverfahren, um Materialien wie Glasfaser, Kupfer und Stahl zu verarbeiten. Damit kann das Start-up Stromkollektoren mit doppelter Leistungsdichte sowie Batterien mit höherer Energiedichte herstellen. 2017 brachte das Start-up zudem eine smarte Betteinlage auf den Markt, die bei Patienten mit Inkontinenz Alarm schlägt, wenn sie im Nassen liegen.

Insider Navigation
Insider Navigation ist Sieger des Wettbewerbs Austria’s Next Top Start-Up und erhält somit eine Wildcard für die Top 3. Das Start-up setzt auf Augmented Reality, um Innenräume per Smartphone zu erkunden. So können etwa virtuelle Wegweiser angezeigt werden, um Menschen durch Krankenhäuser, Einkaufszentren oder Flughäfen zu lotsen. Das Besondere an der Technologie ist, dass sie ohne zusätzliche Hardware wie Beacons oder WLAN-Verbindung auskommt. So kann ein Gebäude, sofern einmal mit Kameraaufnahmen festgehalten, für verschiedenste Anwendungsszenarien adaptiert werden.

Bestes Infotainment Start-up

Gemeinsam mit KroneHit sucht die futurezone Unternehmen, die sich mit Infotainment-Lösungen beschäftigen und innovative Produkte in den Bereichen Audio, Video und Foto anbieten. Im vergangenen Jahr hat sich in dieser Kategorie das Streamingportal Fidelio durchgesetzt.

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Foto: fidelio

ZAPPN - Fernsehen am Handy
Trotz üppiger Mediatheken ist der unkomplizierte Live-Abruf des Fernsehsignals von TV-Sendern eine Seltenheit. Mit ZAPPN hat ProSiebenSat.1 Puls 4 eine neue Smartphone-Anwendung zum Streamen seiner TV-Sender in die App-Stores gebracht.  Die App bietet eine einfache Möglichkeit, die Sender der ProSiebenSat.1-Puls 4-Medien-Gruppe online anzusehen. Alle neun Sender stehen dabei in ihrem vollen Umfang zur Verfügung.

3TV - Mobilfunker drei als Fernsehanbieter
Seit fast einem Jahr bietet der Mobilfunker drei seinen Kunden Kabel-Fernsehen zum Mitnehmen. Dabei werden allerdings die TV-Signale über das Internet bereitgestellt. Mit dabei ist auch ein Online-Rekorder, der automatisch alle Sendungen der vergangenen sieben Tage aufzeichnet.

Hofer life music by Napster
Der Lebensmitteldiskonter Hofer ist Ende vergangenen Jahres in das Geschäft mit Musikstreaming eingestiegen. Mit "Hofer life music by Napster" haben Nutzer Zugang zu 40 Millionen Songs. Eine Besonderheit des Angebots ist der "Kids-Mode". Darin finden sich ausschließlich altersgerechte Musik und Hörspiele für Kinder.

App des Jahres

Auch in diesem Jahr sucht die futurezone im Rahmen des App Awards - powered by Raiffeisen - nach österreichischen Apps, die in diesem Jahr besonders aus der Masse hervorgestochen sind. Im vergangenen Jahr wurde Vereinsplaner mit dem Preis ausgezeichnet.  

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Foto: Wolfgang Eßl

Eingereicht werden konnten österreichische Apps für alle Smartphone- und Tablet-Plattformen, die sich in diesem Jahr besonders unter den Nutzern etablieren konnten, oder sich mit einer außergewöhnlichen Idee von der Konkurrenz hervorheben.

GoStudent: Nachhilfe aus der Hosentasche
Die in Österreich entwickelte App möchte Schülern bei der Bewältigung von Aufgaben helfen. Dabei können Fragen einfach per App gestellt werden, beantwortet werden sie von freiwilligen Tutoren. Jene sind etwa Studenten, die sich so auch eine Kleinigkeit nebenher verdienen können. Laut den Machern wir die App aktuell von rund 100.000 Schülern genutzt.

KroneHit smart: Persönliches Radio per App
Wer heutzutage Musik hört, tut dies wohl mit hoher Wahrscheinlichkeit per Smartphone. KroneHit will das klassische Radio auf dem Handy attraktiv machen und den Vorteil von Streaming-Diensten mit konventionellem Radioprogramm kombinieren. Songs können vom User von vorne gehört, oder aber übersprungen werden. Das eigene Programm kann per Likes und Dislikes mitgestaltet werden.

Wegfinder: Der schnellste Weg von A nach B
Mit der App soll man so schnell wie möglich an sein Ziel kommen. Dabei setzt man auf die Kombination von individuellen und öffentlichen Verkehrsmitteln und bietet gleichzeitig auch Tickets dafür an. Die App liefert Abfahrtszeiten und zeigt verfügbare buch- oder mietbare Verkehrsmittel in der Umgebung auf einer Karte an. Zu den Verkehrsunternehmen, die dabei sind, zählen neben der ÖBB, der Westbahn auch verschiedene Nahverkehrsunternehmen sowie Fernbusse und Taxi-Firmen.

Game des Jahres

Auch heuer sucht die futurezone wieder nach dem besten Spiel des Jahres - powered by UPC. Bewerben durfte sich jeder heimische Spiele-Entwickler, dessen Titel zwischen dem 1. Oktober 2016 und dem 30. September 2017 veröffentlicht wurde. Dabei kommt es nicht auf die Plattform oder das Geschäftsmodell an, auch kostenlose Titel und Mobile Games dürfen sich bewerben. Zudem sind Early Access-Spiele zugelassen, die Entwicklungen müssen jedoch bereits zum Großteil abgeschlossen und das Spiel öffentlich verfügbar sein.

Im Vorjahr konnte The Lion's Song die Kategorie gewinnen.

The Lion's Song
Foto: Mi'pu'mi

Lightfield
Lightfield ist ein hyperfuturistisches Rennspiel für PlayStation 4 und Xbox One, das Elemente aus Parkour mit klassischen Arcade-Rennspielen verbindet. Die Spieler steuern einen Raumgleiter, mit dem sie frei durch die Strecken fliegen können.

Path Out
Path Out is ein autobiografisches Narrative-Adventure des syrischen Flüchtlings Abdullah Karam, das sich ästhetisch und dramaturgisch den üblichen klischeehaften Darstellungen von Flucht und Migration widersetzt. Es erzählt, wie er den Beginn des Syrischen Bürgerkriegs erlebte und 2014 zur Flucht in die Türkei gezwungen wurde.

Old Man's Journey
Old Man’s Journey ist eine visuelle Erzählung über die wertvollen Momente im Leben, geplatzte Träume und geänderte Pläne. Man interagiert mit der heiteren und lebhaften Umgebung und löst spielerische Rätsel, indem man die Landschaft formt und Hügel wachsen lässt, um den Weg des alten Mannes festzulegen.

Smartphone des Jahres

Smartphone des Jahres

Im Vorjahr konnte das Samsung Galaxy S7 Edge gewinnen, dieses Jahr sind beim Smartphone-Award - powered by Aktionsfinder - folgende Geräte nominiert:

Samsung Galaxy Note 8
Das wasserfeste Note 8 hat einen nahezu rahmenlosen 6,3-Zoll-Bildschirm. Die Doppelkamera hat einen 2-fach-Zoom. Mit dem Stift können handschriftliche Notizen und Zeichnungen gemacht werden, auch direkt am Always-On-Display.

Apple iPhone 8 Plus
Das iPhone 8 Plus hat eine Gehäuse aus Glas. Das 5,5-Zoll-Smartphone ist wasserfest und hat eine Doppel-Kamera, die einen 2-fach-Zoom ermöglicht. Der verbesserte Porträt-Modus ermöglicht spezielle Lichteffekte.

Nokia 8
Mit dem Nokia 8 will die Traditionsmarke anderen Android-Spitzenmodellen Konkurrenz machen. Das Handy hat eine Doppelkamera, ein Aluminiumgehäuse, eine Snapdragon 835 CPU, 4 GB RAM und 64 GB Speicher.

Kamera des Jahres

Kamera des Jahres

Die Canon EOS 5D Mark 4 wurde Kamera des Jahres 2016. Nachfolgende Modelle buhlen dieses Jahr um den von SchauTV gesponserten Titel:

Nikon D850
Die Nikon D850 hat einen Vollformatsensor mit 45 Megapixel. Wird der optionale Batteriegriff verwendet, sind bis zu neun Fotos pro Sekunde möglich. Der Autofokus hat 153 Messfelder, davon sind 99 Kreuzsensoren.

Canon 6D Mark II
Die Vollformat-DSLR hat einen Sensor mit 26,2 Megapixeln. Im Serienbildermodus sind bis zu 6,5 Fotos pro Sekunde möglich. Der Autofokus arbeitet mit 45 Kreuzsensoren.

Sony A9
Die Systemkamera von Sony hat einen 24-Megapixel-Vollformatsensor. Durch einen besonders schnellen Prozessor kann die A9 bis zu 20 Bilder pro Sekunde, in voller Auflösung, aufnehmen.

Smart-TV des Jahres

Smart-TV des Jahres

2016 konnte der LG OLED G6 den Titel für sich beanspruchen. Folgende Geräte befinden sich in der von ORF TVThek gesponserten Kategorie in der Endauswahl:

Samsung QLED TV Serie 9
Für diesen Smart-TV hat Samsung die LED-Technologie weiterentwickelt. QLED verspricht große Kontraste und leuchtende Farben. Im Vergleich zu OLED soll QLED eine längere Lebensdauer ohne Leuchtkraftverlust bieten.

LG Signature OLED-TV OLED65W7V
Der OLED-Smart-TV ist lediglich 3,85 mm dünn und wird direkt an der Wand befestigt. Die Anschlüsse und weitere Komponenten befinden sich in der Zentrale, die gleichzeitig eine 4.2 Soundbar ist.

Sony OLED A1
Der A1 ist Sonys Einstieg in den Markt der OLED-TVs. Durch den nach hinten aufgeklappten Standfuß wird die Illusion erzeugt, dass das Panel frei im Raum steht. Bildverbesserungs-Algorithmen lassen das OLED-Display seine vollen Stärken ausspielen.

(futurezone) Erstellt am 11.10.2017, 13:44

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