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Citroën ë-C4 in Österreich verfügbar

Mit dem neuen C4 steigt nun auch Citroën voll in den E-Auto-Massenmarkt ein. Nachdem der französische Hersteller den ë-C4 im Vorjahr ankündigte, ist die offizielle Markteinführung in Österreich am 15. Februar. Schon jetzt kann die Kompaktlimousine Probe gefahren und vorbestellt werden. Die Auslieferung vorbestellter Fahrzeuge startet ab sofort, teilte Citroën mit.

Hochwertig, aber preiswert

Mit dem ë-C4 will Citroën die Ansage von CEO Vincent Cobée einlösen, Elektroautos auf den Markt zu bringen, die hochwertig, aber auch verhältnismäßig preiswert sein sollen. Zur Markteinführung wird der ë-C4 ab 29.990 Euro angeboten. Durch den staatlichen Elektromobilitätsbonus wird das Auto um weitere 3.000 Euro günstiger. Firmen können zudem weitere Kosten abschreiben und profitieren von der neu geschaffenen Investitionsprämie, die nach aktuellem Stand allerdings bis 28.02. beantragt werden muss.

Neben dem Preis setzt der ë-C4 auf hohen Fahrkomfort und individuelle Modellauswahl. Das Auto wird in 31 Außenvarianten und 6 Innenraumausstattungen angeboten. Die 50-kWh-Batterie verspricht eine Reichweite von bis zu 350 Kilometer (WLTP). Durch Rückgewinnung der Bremsenergie wird der Akku teilweise nachgeladen. Die Motorenleistung beträgt 100 kW bzw. 136 PS. Mit dem Drehmoment von 260 Nm beschleunigt das Auto von 0 auf 100 km/h in 9,7 Sekunden.

Wichtiger Marktstart

"Der Citroën C4 und überhaupt der ë-C4 ist eine unserer wichtigsten Markteinführungen der vergangenen Jahre", sagt Markendirektor Patrick Dinger von Citroën Österreich zur futurezone. Zum einen komme bei dem Fahrzeug erstmals die neue Designsprache voll zum Ausdruck, die sich in aerodynamischen Formen und markanteren Elementen wie Vorderseite und Scheinwerfer widerspiegle. Zum anderen sei der ë-C4 das erste vollelektrische Fahrzeug des Gesamtkonzerns in der Kompaktklasse (C-Segment).

Der elektrische Antrieb passe perfekt zum Citroën-Konzept, das nicht zuletzt durch die bewährte hydraulische Federung auf Komfort ausgerichtet sei. "Es gibt praktisch keinen Lärm mehr, keine Vibrationen, kein Ruckeln beim Schalten. Dazu kommen: Keine Emissionen und eine erhöhte Reichweite durch das verbesserte Batterie-Management. Es ist quasi der perfekte Citroën", sagt Dinger.

Weitere technische Features sind bis zu 20 verbaute Fahrerassistenzsysteme, darunter ein aktiver Spurhalteassistent, ein Frontkollisionswarner mit aktivem Notbremsassistenten sowie ein Müdigkeitswarner. Die 360-Grad-Rückfahrkamera soll Parkmanöver erleichtern und warnt gemeinsam mit Ultraschallsensoren an Front und Heck vor Hindernissen.

Durch den eingebauten Geschwindigkeitsregler mit Stop&Go-Funktion wird halbautonomes Fahren der Stufe 2 ermöglicht. Das Fahrzeug regelt dabei automatisch die Geschwindigkeit, überwacht die Fahrbahn und hält die Spur.

Wer gerne in ein vorgeheiztes oder klimatisiertes Auto einsteigt, kann dies beim ë-C4 über die Citroën-App so programmieren, dass die Standheizung oder auch die Klimaanlage 45 Minuten vor der gewünschten Wegfahrzeit gestartet wird. Ist der Akku bei über 50 Prozent funktioniert dies auch, ohne dass das Auto am Stromnetz hängt. Um Energiereserven für die Fahrt zu sparen, empfiehlt Citroën aber, die Funktion zu verwenden, wenn das Auto aufgeladen wird.

Vorreiter bei Nutzfahrzeugen

Während der ë-C4 das erste vollelektrische Citroën-Auto im klassischen PKW-Markt ist, zählt der Hersteller bei Nutzfahrzeugen, wie Transportern, Kleinbussen, aber auch Vans zu den Vorreitern der Elektrifizierung. Bereits 2021 werden alle Nutzfahrzeug-Modelle mit elektrischem Antrieb verfügbar sein.

Anders als viele andere Hersteller hält Citroën im PKW-Segment am Konzept fest, das gleiche Automodell mit verschiedenen Antriebsarten anzubieten. So ist auch der C4 nicht nur als Elektroauto, sondern auch mit Diesel- oder Benzin-Antrieb verfügbar. Zum Marktstart in Österreich ist der C4 mit Verbrennermotor bereits ab 16.990 Euro erhältlich.

Dieser Artikel entstand im Rahmen einer redaktionellen Kooperation mit Citroën.

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Martin Stepanek

martinjan

Erste Computer-Begegnung: Macintosh 128k (1984). Erster eigener Computer: Atari 520ST. Wissenschaftsverliebt. Alte-Musik-Sänger im Vienna Vocal Consort. Mag gute Serien. Und Wien.

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