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"Facebook Connect": Das sind die 3 spannendsten Neuigkeiten

Mark Zuckerberg hat die hauseigene Konferenz Facebook Connect am Donnerstagabend genutzt, um seine Vision der Zukunft vorzustellen. Darin verlagert man das gesamte Leben in eine virtuelle Welt, in der man Arbeiten und seine Freizeit verbringen kann. Alle Produkte und der neue Name der Dachgesellschaft (mehr dazu lest ihr hier) sind auf das neue Projekt "Metaverse" zugespitzt. Das sind die 3 wichtigsten Ankündigungen der Keynote:

1. So sieht das Metaverse aus

"Metaverse ist der Nachfolger des mobilen Internets", sagt Zuckerberg. Und in seiner Vorstellung starrt man in der (noch fernen) Zukunft nicht mehr auf einen Smartphone-Screen, sondern bewegt sich in virtuellen Räumen. Statt Menschen anzurufen, trifft man sie als Hologramm oder als Avatar. Damit will man ein "tiefes Gefühl von Präsenz" vermitteln, erklärt er. Die Darstellung schwankt zwischen sehr comichaften Figuren und Games bis hin zu fast fotorealistischen Schauplätzen.

Man soll zwischen verschiedenen Avataren wechseln und sich zwischen Räumen hin und her teleportieren können. Sie bieten passende Umgebung die für Freizeit, Arbeit oder Gaming. Wer ins virtuelle Büro geht, kann also von Turnschuhen und Jogginghose zu einem Business-Look wechseln. Es soll sogar ein virtuelles Home Office geben, in dem man dann vom realen Home Office aus sitzen kann.

Vergleichsweise viel Raum nahm Shopping ein. Im Metaverse soll man neben Kleidung und Objekten auch NFTs kaufen und mit ihnen Handeln können. Das soll Kunstschaffende motivieren, ihre Werke auf einem Metaverse Marktplatz anzubieten. 

2. Project Cambria

Es wird an mehreren neuen Geräten gearbeitet und eines davon präsentierte Zuckerberg auf der Facebook Connect. "Project Cambria" ist keine neue Oculus hieß es, sondern eine VR- und AR-Brille. Das ist auch nicht verwunderlich, kündigte Meta-CTO Andrew Bosworth doch an, dass aus Oculus Quest künftig Meta Quest werden soll. Project Cambria soll bequem und leicht gebaut sein. Das Headset soll hochauflösende farbige Videos auf das Display des Headsets projizieren können.

Das klingt nach der "Oculus Pro", über die einige Gerüchte in Umlauf waren. Und auch die erste Rendergrafik entfernt sich nicht allzuweit vom gewohnten Look der Brille. Das deckt sich auch mit der Ankündigung, dass das Gerät im höheren Preissegment angesiedelt sein soll. Es soll bereits im kommenden Jahr auf den Markt kommen. Einen genauen Preis und ein Datum gibt es aber noch nicht.

3. AR- und VR-Forschung

Was uns in der weiter entfernten Zukunft erwarten könnte, hat Facebook mit einem kleinen Blick ins Labor gezeigt. Geforscht wird unter anderem an einem Armband, das Handbewegungen wie Tippen in die virtuelle Realität übersetzt. Die Technologie soll sogar noch weiter gehen und über neuronale Signale funktionieren - dann reicht das bloße Denken ans Tippen aus. Das Projekt wurde im März erstmals gezeigt.

Ein anderes Forschungsgebiet sind fotorealistische Avatare, die ein fast exaktes digitales Ebenbild eines Menschen sind. Mit diesem Avatar würde man das Bewegen im Metaverse für andere noch realistischer machen. Sicherheitsbedenken, jemand könne im Körper einer anderen Person in der virtuellen Welt herumlaufen sollen dabei bereits bedacht werden.

Die gesamte Facebook Connect könnt ihr euch auf Facebook noch einmal ansehen. Hier gibt es außerdem unseren Ticker zum Nachlesen.

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Franziska Bechtold

frau_grete

Liebt virtuelle Spielewelten, Gadgets, Wissenschaft und den Weltraum. Solange sie nicht selbst ins Weltall kann, flüchtet sie eben in Science Fiction.

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