Der Tesla Roadster soll irgendwann alle E-Auto-Rekorde pulverisieren, aber man wartet darauf schon seit 7 Jahren

Der Tesla Roadster soll irgendwann alle E-Auto-Rekorde pulverisieren, aber man wartet darauf schon seit 7 Jahren

© Tesla

Produkte

Rimac erklärt, was das Problem an Teslas Unter-1-Sekunde-Plan ist

Die neue Version des Tesla Roadster wurde schon 2017 vorgestellt und damals schon mit herausragender Beschleunigung von 0 auf 100 km/h beworben. Der Elektrosportwagen ist immer noch nicht serienreif, Elon Musk will ihn aber mit neuen Behauptungen im Gespräch halten. Zuletzt sagte der Tesla-CEO, dass der Roadster aus dem Stand in unter einer Sekunde 100 km/h erreichen soll. Nun hat sich Mate Rimac zu der Causa zu Wort gemeldet.

➤ Mehr lesen: Von 0 auf 100 in unter einer Sekunde: Musk deutet Raketen-Tesla an

Simulationen mit Düsen durchgeführt

Wie Electrek berichtet, ist der Gründer der gleichnamigen kroatischen Hypercar-Marke, die derzeit mehrere Rekorde für E-Auto-Bestleistungen hält, Experte auf dem Gebiet der Beschleunigung mit Strom. 100 km/h mit Stickstofftriebwerken von SpaceX auf dem Roadster zu erreichen, hält Rimac prinzipiell für möglich: "Wir haben Simulationen dazu durchgeführt. Das Problem ist nur, dass die Luft in 2 bis 3 Sekunden draußen ist, und dann schleppst du eine Menge totes Gewicht mit dir herum."

Ventilatoren auch keine Lösung

Stickstofftanks, Kompressoren, Ventile, Austrittsdüsen etc. brächten viel Masse auf die Waage, die die Fahrleistungen des Tesla Roadster nach einem Blitzstart stark beeinträchtigen würde. Werden statt Antriebsdüsen Ventilatoren verwendet, um die Bodenhaftung zu erhöhen - so wie es ein Rekordfahrzeug der ETH Zürich etwa macht - so ergebe sich dasselbe Problem.

➤ Mehr lesen: So schnell beschleunigt kein anderes E-Auto von 0 auf 100

"Das Auto müsste außerdem superleicht sein, denn sonst kannst du nicht viel Downforce mit den Ventilatoren erzeugen. Die Reifen wären mit dem Gewicht eines "normalen Supercars", aber speziell mit einem elektrischen, sehr schnell überfordert", sagt Rimac. Antriebsdüsen seien also die einzige Option für den Tesla Roadster, aber sie brächten viele Nachteile mit sich.

Hat dir der Artikel gefallen? Jetzt teilen!

Kommentare