Rivian R1T

Rivian R1T

© Rivian

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4 Motoren und 1.025 PS: Neuer Rivian-Truck schlägt Cybertruck

Lange bevor Tesla seine ersten Cybertrucks an Kund*innen ausgeliefert hat, hat das schon Rivian mit seinem R1T gemacht. Seit 2021 gibt es den elektrischen Pick-up und das SUV-Modell R1S. Beide bekommen jetzt ihr 2025er-Update verpasst.

Die Quad-Motor-Varianten der 2 Elektroautos haben jetzt 1.025 statt 835 PS. Teslas Cybertruck liefert in der stärksten Variante 845 PS. Angeblich waren die 10 PS mehr als bei den alten Rivian-Topmodellen kein Zufall: Man wollte ganz gezielt die Konkurrenz schlagen.

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Schneller als der Cybertruck

Jetzt revanchiert sich Rivian auf ähnliche Art. So soll der neue Quad Motor R1T von 0 auf 100 km/h in 2,5 Sekunden beschleunigen – also um 0,1 Sekunden schneller als der Cybertruck. Die Viertelmeile soll er in 10,5 Sekunden bewältigen. Beim Cybertruck sind es 11 Sekunden.

Wer es nicht ganz so schnell braucht, greift zur neuen Tri-Motor-Variante mit 3 Motoren. Ein Motor treibt die Frontachse an, die 2 anderen kümmern sich um die Hinterachse. In dieser Konfiguration haben R1T und R1S 850 PS. Die 0 auf 100 gelingen in 2,9 Sekunden.

Rivian R1T und R1S

Rivian R1T und R1S

Mehr Reichweite als der Cybertruck

Die Reichweite gibt Rivian mit 611 Kilometern an. Im Energiesparmodus sollen es sogar 660 Kilometer sein. Dabei werden die hinteren Motoren nur genutzt, wenn zusätzliche Traktion nötig ist. Der Cybertruck, der in der stärksten Variante ebenfalls 3 Motoren hat, hat eine Reichweite von 547 Kilometer.

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Dual-Motor-Varianten des R1T und R1S gibt es weiterhin mit 3 Akkugrößen. Der Standard-Akku soll für eine Reichweite von 434 Kilometern sorgen. Die „Larger Battery“ hat weniger Kapazität als bei den 2021er-Modellen und bietet jetzt 531 statt 566 Kilometer Reichweite. Dafür ist die „Max Battery“ etwas größer. Beim R1T Dual Motor liefert sie 676 Kilometer Reichweite – 16 Kilometer mehr als zuvor.

Rivian R1T

Rivian R1T

Hauptsächlich interne Neuerungen

Rivian baut bei den 2025er-Modellen alle Motoren selbst. Die alten Quad-Motoren wurden von Bosch gebaut. Für die 2025er-Varianten wurde die Federung überarbeitet, um ein besseres Fahrgefühl zu bieten.

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Intern wurde die Elektrik überarbeitet. Statt 17 Controller sind jetzt nur noch 7 notwendig. Damit werden auch 2,6 Kilometer Verkabelung eingespart. Für Rivian heißt das eine Kostenersparnis und schnellere Herstellung, für Kund*innen hoffentlich geringere Wartungskosten.

Zudem verspricht Rivian eine verbesserte KI für die Fahrassistenzsysteme. Diese erhält ihre Daten durch 11 Kameras und 5 Radarsensoren. Die Kameras wurden aufgerüstet und haben jetzt 8-mal mehr Megapixel. Durch die höhere Auflösung soll das System „weiter“ und bei schlechten Wetterverhältnissen besser sehen können.

Rivian R1S

Rivian R1S

Preise und Verfügbarkeit

Die Dual-Motor-Varianten sind in den USA ab sofort erhältlich. Der günstigste R1T kostet 69.900 US-Dollar, der günstigste R1S 75.900 US-Dollar.

Die Tri-Motor-Varianten kommen im Sommer. Der R1T kostet ab 99.900 US-Dollar, der R1S ab 105.900 US-Dollar.

Die Quad-Motor-Rivians sollen danach erscheinen. Einen genauen Zeitpunkt gibt es noch nicht, auch der Preis wurde noch nicht genannt. Die Reichweite hat Rivian für die Quad-Motor-Fahrzeuge ebenfalls noch nicht angegeben.

Nach Österreich werden der neue R1T und R1S vermutlich nicht kommen. Rivian hat aktuell nur vor, die kleineren SUVs R2 und R3 in Europa anzubieten.

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