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Selbstfahrende Autos brauchen kein Lenkrad mehr

Nach jahrelangem Tauziehen hat die US-Verkehrsbehörde NHTSA (National Highway Traffic Safety Administration) eingelenkt und diverse Vorschriften gekippt, die bisher bei sämtlichen Fahrzeugen zum Tragen kamen. Die Änderungen betreffen in erster Linie selbstfahrende Autos, die künftig nicht mehr mit Bestandteilen wie Rück- und Seitenspiegel, Gaspedal und Lenkrad ausgestattet sein müssen.

Andere Crash-Tests

Hersteller autonomer Fahrzeuge hatten schon lange gefordert, dass diese nicht die Standard-Prozesse durchlaufen müssen, die für herkömmliche Autos vorgesehen sind. Dazu zählen auch Crash-Tests, die allein auf die Sicherheit von Passagieren abzielen. Die neuen Regularien der US-Behörde sehen nun Ausnahmen etwa für autonome Fahrzeuge vor, die nur zum Gütertransport bestimmt sind.

So müssen diese künftig weder mit einem Lenkrad, noch einem bisher geforderten Sitz und Gurten oder einem Airbag ausgestattet werden, wenn sie nicht zur Personenbeförderung zugelassen sind. Bisher mussten sämtliche Fahrzeuge mit all diesen Komponenten versehen werden, selbst wenn sie vom System überhaupt nicht gebraucht oder verwendet wurden. Das fällt künftig weg.

Hürden entfernen

Der Behörde zufolge soll der Wegfall unnötiger Anforderungen dabei helfen, die Entwicklung autonomer Fahrzeuge zu beschleunigen. "Angesichts dessen, dass mehr als 90 Prozent schwerer Unfälle durch Fahrfehler verursacht werden, ist es essenziell, dass wir unnötige Hürden für eine Technologie entfernen, die dabei helfen kann, Leben zu retten", teilte der Leiter der Behörde, James Owens, mit.

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