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Spotify will Stimmung seiner Nutzer an Sprache erkennen

Spotify könnte zukünftig seine Empfehlungen von der Aussprache des Nutzers abhängig machen. Dem Musikstreaming-Dienst wurde ein Patent für die Sprachanalyse-Software genehmigt. Damit könnten Aufnahmen der Stimme und der Umgebung analysiert werden. 

Wie Music Business Worldwide berichtet, sollen so "Stimmung, Geschlecht, Alter oder Akzent" der Nutzer bestimmt werden. Anhand dieser Merkmale sollen dann entsprechende Inhalte angeboten werden. Die herkömmliche Befragung, über die derzeit der Geschmack der User ermittelt wird, sei für individuelle Empfehlungen nicht genau genug und der Nutzer müsse aktiv Daten eingeben, heißt es im Patentantrag. 

Stimme soll Gemütszustand verraten

Analysieren möchte man unter anderem "Intonation, Stress, Rhythmus und ähnlich Spracheinheiten". Das soll Rückschlüsse zulassen, ob der Nutzer gerade glücklich, wütend, traurig oder neutral eingestellt ist. Die Hintergrundgeräusche sollen verraten, ob ein Nutzer gerade allein oder in Gesellschaft ist.  

Eine Ankündigung von Spotify zur neuen Technologie gibt es noch nicht. Gegenüber Pitchfork sagte ein Unternehmenssprecher: "Spotify hat für Hunderte Erfindungen Patent angemeldet und wir reichen regelmäßig neue Anträge ein. Manche dieser Patente werden später zu Produkten, andere nicht." Man habe derzeit aber nichts bekanntzugeben. Ob die Sprachanalyse bald Songs nach der Stimmung der Nutzer empfiehlt, bleibt also abzuwarten.

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