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© APA/AFP/OLIVIER DOULIERY / OLIVIER DOULIERY

Games

So viel soll das Gaming-Angebot von Netflix kosten

Die Pläne von Netflix zum Einstieg ins Geschäft mit Videospielen werden mit der Verpflichtung eines Branchenveteranen konkreter. Angeblich soll Gaming-Angebot bereits im kommenden Jahr an den Start gehen.

Mike Verdu kommt von Facebook, wo er für die Zusammenarbeit mit Entwicklern von Spielen für die VR-Brille Oculus verantwortlich war. Zuvor arbeitete er beim Branchenriesen Electronic Arts. Bei Netflix wird er Vizepräsident für Spieleentwicklung, wie der Videostreaming-Dienst am Donnerstag bestätigte.

Netflix hatte bereits signalisiert, dass Spiele ein aussichtsreicher Bereich für den Ausbau über das Kerngeschäft mit Videostreaming hinaus sein könnten. Sie seien ein "interessanter Baustein", um das Erlebnis rund um die Welten aus den Filmen und Serien des Dienstes zu vertiefen, sagte der für das operative Geschäft zuständige Manager Greg Peters im April. Verdu wird in seinem neuen Job Peters unterstellt sein.

Video und Gaming passt gut zusammen

Im Netflix-Universum gibt es Produktionen wie "Stranger Things", die sich für die Umsetzung als Videospiele gut eignen. Ebenso wären Games eine gute Ergänzung zu interaktiven Formaten wie "Black Mirror: Bandersnatch". Seit Juni versucht der Dienst auch, zusätzliche Erlöse über einen Online-Shop für Fanartikel zu bekommen.

Nach Bloomberg-Informationen ist der Plan, Spiele über die Streaming-Plattform von Netflix ohne zusätzlichen Aufpreis verfügbar zu machen. Allerdings würden sich mit dem zusätzlichen Angebot auch allgemeine Preiserhöhungen gut rechtfertigen lassen.

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