Ein Chevy Bolt

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Feuergefahr: Produktion von Chevy Bolt gestoppt

Vor gut einer Woche wurde bekannt, dass General Motors (GM) alle Elektroautos vom Typ Chevy Bolt zurückruft. Grund dafür sind Akkubrände, ausgelöst durch fehlerhafte Batterien. Wie The Verge nun berichtet, sorgt der Fehler auch dafür, dass die Produktion des E-Autos nun temporär gestoppt wird. Mit einer Wiederaufnahme ist nicht vor Mitte September zu rechnen, wie es heißt. 

Hersteller der Akkus ist LG. GM wartet nach wie vor darauf, neue Exemplare der Batterien zu bekommen, die garantiert fehlerfrei sind. Somit können vorerst auch die zurückgerufenen Autos nicht repariert werden „Wir werden die Reparaturen oder die Produktion nicht wieder aufnehmen, bis wir sicher sind, dass LG fehlerfreie Produkte für uns herstellt“, sagte GM-Sprecher Daniel Flores gegenüber The Verge.

Fahrer*innen von Bolts wurden vor dem Rückruf davor gewarnt, ihr Auto in geschlossenen Räumen aufzuladen. Außerdem sollte der Akku auf nicht mehr als 90 Prozent seiner Kapazität geladen werden, und beim Fahren sollten stets 70 Meilen bzw. 113 Kilometer Restreichweite übrig bleiben.

Zusammenarbeit mit LG

Es ist ein Rückschlag für die E-Auto-Pläne des Konzerns. Man wolle aber dennoch weiterhin mit LG als Batterieproduzent zusammenarbeiten. Laut GM wird das südkoreanische Unternehmen jedoch die Kosten für den Rückruf übernehmen müssen.

In Österreich wird der Chevrolet Bolt nicht verkauft. Die fehlerhaften LG-Batterien finden sich allerdings auch in anderen Elektroautos wieder, etwa im Hyundai Kona. Der südkoreanische Autohersteller hat deswegen schon seinerseits eine Rückrufaktion gestartet.

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