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"Sicherheitsrisiko": Neues Tesla-Lenkrad sorgt für Diskussionen

Vor wenigen Tagen hat Tesla sein überarbeitetes Model S präsentiert. Das Elektroauto wurde einem umfangreichen Redesign unterzogen, der Großteil der Änderungen betrifft den Innenraum bzw. das Cockpit und auch das Lenkrad. Jenes ist nun nicht mehr rund und erinnert mehr an ein Rennauto als an einen Straßenwagen. 

Das Design des Lenkrades sorgte auch sehr schnell für hitzige Diskussionen. Während Tesla-Fans das Design feierten, kam von anderer Seite viel Kritik. Unter anderem wurde die Sicherheit eines derartigen Designs in Frage gestellt.

So argumentiert CNET Roadshow etwa, dass im Unterschied zu Rennwagen bei Straßenautos ganz andere Lenkradwinkel zum Tragen kommen, die stärkere Umdrehungen erfordern. Das gezeigte Design könnte hier zu Problemen führen und sei ein Sicherheitsrisiko.

Unklar ist auch, wie Zulassungsbehörden mit dem neuen Lenkrad umgehen. Das US-Portal motor1.com fragte etwa bei der zuständigen Behörde National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA) in den USA nach. Von einem Sprecher hieß es: "Derzeit kann die NHTSA nicht feststellen, ob das Lenkrad den Sicherheitsstandards für Kraftfahrzeuge entspricht. Wir werden den Autohersteller um weitere Informationen bitten."

ÖAMTC: "Kann zu Problemen führen"

Ob ein derartiges Lenkrad in Österreich zugelassen wird, hängt von der EU ab, wie ÖAMTC-Jurist Alexander Letitzki auf Anfrage der futurezone erklärt. "Erhält das Gesamtfahrzeug eine EU Typgenehmigung, muss es auch in allen Mitgliedstaaten zugelassen werden."

Die Bauweise sieht er aber ebenfalls kritisch: "Fahrsicherheitstechnisch könnte diese Form natürlich zu Problemen führen, sobald ein Umgreifen am Lenkrad notwendig wird." Letztendlich sei dies aber auch nur Spekulation und hänge schlussendlich von der Lenkübersetzung ab, wie Letitzki erklärt.

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Thomas Prenner

ThPrenner

Beschäftigt sich mit Dingen, die man täglich nutzt. Möchte Altes mit Neuem verbinden. Mag Streaming genauso gern wie seine Schallplatten. Fotografiert am liebsten auf Film, meistens aber mit dem Smartphone.

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