US-Präsident Joe Biden

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Digital Life

Bitcoin fällt nach Biden-Ankündigung

Nach einigen sehr turbulenten Tagen kommen Bitcoin und andere Kryptowährungen nicht zur Ruhe. Grund ist nun eine Ankündigung von US-Präsident Joe Biden. Demnach wolle man mehr staatliche Kontrolle bei Krypto-Transaktionen. Jede Überweisung im Wert von 10.000 USD oder mehr muss demnach künftig der Steuerbehörde IRS (Internal Revenue Service) gemeldet werden, wie unter anderem die Financial Times berichtet.

Begründet wird der Schritt damit, dass Kryptowährungen verwendet werden können, um "illegale Aktivitäten einschließlich Steuerhinterziehung" zu ermöglichen. "Aus diesem Grund sieht der Vorschlag des Präsidenten zusätzliche Ressourcen für das IRS vor, um auf das Wachstum von Krypto-Anlagen zu reagieren", heißt es in einer Erklärung des Finanzministeriums.

Wie man Kryptowährungen hierzulande versteuert, lest ihr hier.

Bitcoin: Ankündigung drückt Kurs

Derartige Regulierungsschritte haben in der Regel negative Auswirkungen auf die Kurse. Der Wert der weltgrößten Kryptowährung Bitcoin fiel in den Stunden nach der Ankündigung von über 42.000 auf knapp 40.000 US-Dollar (Stand Freitagfrüh).

Erst am Dienstag brach der Kurs auf 30.000 US-Dollar ein, nachdem China ankündigte, strenger gegen Kryptowährungen vorzugehen.

 

Mehr News zu Bitcoin und anderen Kryptowährungen lest ihr auf unserem Krypto-Channel futurezone.at/krypto.

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