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Krypto-Ticker

Die Angst vor dem großem Dogecoin-Crash steigt

News und Meldungen zu all dem und noch viel mehr, lest ihr in unserem Ticker:

Krypto-Ticker

  • | Martin Jan Stepanek

    Bitcoin von Tesla nicht mehr akzeptiert

    In einer erstaunlichen Kehrtwende hat Tesla in der Nacht auf Donnerstag mitgeteilt, künftig keine Bitcoin-Zahlungen mehr zu akzeptieren. Das Mining, aber auch Transaktionen seien zu umweltschädlich. Und bis sich das nicht ändere, werde man den Autokauf mittels Bitcoin auch nicht mehr akzeptieren. Auf Twitter musste Elon Musk persönlich viel Häme und Spott einstecken - war er doch persönlich federführend dafür verantwortlich, dass Tesla nicht nur in Bitcoin investierte, sondern die Kryptowährung auch als Zahlungsmittel bei Tesla einführte.

  • | David Kotrba

    Dogecoin: Wenige kontrollieren den Preis

    Vor dem "Saturday Night Live"-Auftritt von Elon Musk ist die Spannung groß, wie es mit der Spaß-Kryptowährung Dogecoin weitergehen wird. Allein im Jahr 2021 ist Doge nicht zuletzt durch wiederholte Tweets von Musk um 12.000 Prozent gestiegen. Auch in den vergangenen Tagen zeigte sich die Kryptowährung volatil, kletterte zwischenzeitlich bis auf 70 Cent hinauf. Der Hype - viele erwarten, dass die Kryptowährung auf 1 Dollar steigt - ist aber nicht ungefährlich, vor allem für unerfahrene Anleger.

    Eines der größten Probleme von Doge ist, dass die Mehrheit der verfügbaren Coin im Besitz einiger weniger Menschen sind. Diese sogenannten Whales können den Preis nicht nur beliebig manipulieren, sondern auch dafür sorgen, dass Doge innerhalb weniger Minuten wenn nicht Sekunden ins Bodenlose crasht. Die größten 100 Accounts besitzen 67 Prozent aller verfügbaren Dogecoin. Seit Monaten wird über einen Whale diskutiert, der 36,7 Milliarden Dogecoin und damit 28 Prozent der gesamten Dogecoins besitzt.

    Elon Musk oder Robinhood hinter Dogecoin-Wallet

    Wer dahinter steckt ist unklar. Zuletzt wurde spekuliert, ob die Börsen-App Robinhood hinter der Adresse steckt. CEO Vlad Tenev verneinte dies aber explizit am Donnerstag. Auch Elon Musk wurde immer wieder genannt. Ob tatsächlich er hinter der Dogecoin-Wallet steckt, ist aber ebenfalls Spekulation. Inwiefern sein SNL-Auftritt am Samstag den Preis beeinflussen wird, wird sich in wenigen Stunden zeigen. Wer Dogecoin hält oder gerade erst gekauft hat, sollte jedenfalls sehr vorsichtig sein.

     

  • | Gregor Gruber

    Elon Musk: Dogecoin könnte die Zukunft sein

    In einem Gespräch mit TMZ wurde Elon Musk zu Kryptowährungen befragt. „Es ist durchaus möglich, dass Krypto die zukünftige Währung auf der ganzen Welt wird“, sagt der Milliardär.

    Musk wurde dann gefragt, ob er glaubt, dass seine Lieblings-Kryptowährung Dogecoin die neue Weltwährung wird. „Dogecoin wurde als Witz erfunden, um sich über andere Kryptowährungen lustig zu machen. Aber das Schicksal liebt Ironie. Was wäre das ironischste, was passieren kann? Wenn die Währung, die als Witz erfunden wurde, tatsächlich die echte Währung wird.“

    Er mahnt aber vor überstürzten Entscheidungen. „Kryptowährungen sind vielversprechend, aber investiert bitte mit Vorsicht!“, hat er vor kurzem auf Twitter geschrieben. Gegenüber TMZ warnt er nochmal: „Ich glaube nicht, dass Menschen ihr Erspartes in Kryptowährungen investieren sollen. Um es ganz deutlich zu sagen: Ich denke, dass das unklug ist.“

  • | Thomas Prenner

    Benebeltes Kind nach Zahnarzt: Meme wird versteigert

    „David After Dentist“ ist eines der berühmtesten Videos im Netz. Ursprünglich hochgeladen wurde es 2008 und zeigt einen damals 7-jährigen Jungen, der sich nach dem Zahnarztbesuch etwas „komisch“ fühlt. Grund sind die Nachwirkungen des Betäubungsmittels, das er dort bekommen hat. „Ich habe 4 Finger“, stellt David DeVore etwa in dem Clip fest und fragt sich zeitweise auch „Ist das das echte Leben?!“.

    David ist mittlerweile 18 Jahre alt, der Clip wurde zwischenzeitlich über 140 Millionen Mal angeklickt. Jetzt wird es als NFT versteigert.  Freitagmittag stand das Gebot bei umgerechnet über 6.000 Euro. Insgesamt soll die Auktion 24 Stunden dauern.

    Wertvolle Memes

    Memes per NFT zu Geld zu machen ist aktuell ein lukratives Geschäft. "Disaster Girl" verkaufte ihr Meme als NFT etwa um 500.000 Dollar. Wie der Agent Ben Lashes angibt, haben seine Klienten - zu denen auch die Personen hinter "Grumpy Cat", "Success Kid" und "Doge" zählen - bisher bereits über 2 Millionen Dollar aus NFT-Verkäufen verdient.

    Auch abgesehen von der NFT-Aktion hat Davids Berühmtheit der Familie einiges an Geld gebracht. In einem Interview aus 2010 schätzte er die Einnahmen laut The Verge auf 150.000 Dollar.

  • | Florian Christof

    Spaß-Währung Dogecoin steht vor neuem Höhenflug

    Dogecoin hat mit 0,68 Dollar einen neuen Rekordwert erreicht. Die Kapitalisierung der Satire-Kryptowährung war dabei höher als jene des Autoherstellers Ford oder des Ölkonzerns BP.

    Beflügelt wird die neue Rallye von dem bevorstehenden Fernsehauftritt von Elon Musk, der sich bereits mehrfach als Dogecoin-Fan gezeigt hat. Der Tesla-CEO wird am Samstag als Gastgeber der Kult-Sendung Saturday Night Live (SNL) auftreten.

    Hype durch Elon Musk

    Viele Krypto-Investoren würden den Dogecoin-Hype nicht verpassen wollen, der durch den Fernsehauftritt erwartet wird, heißt es von einer Analystin im britischen Guardian.

    Aktuell steht Dogecoin bei 0,617 Dollar. Gegenüber dem Kurs von 0,0048 Dollar zu Jahresbeginn ist das Plus von 12.754 Prozent.

  • | Martin Jan Stepanek

    Smarte Lampe mit Krypto kaufen

    Das Wiener Lampen-Start-up Luke Roberts (zum futurezone-Test) hat sich von Tesla inspirieren lassen und erlaubt Bezahlungen in Bitcoin und anderen Kryptowährungen. Im Rahmen der Aktion, die unter der Bezeichnung "Die Bitcoin Tage" läuft, gewährt das Unternehmen zudem 10 bis 15 Prozent Rabatt auf Bestellungen im Webshop - und zwar für alle Käufer*innen, unabhängig, wie bezahlt wird.

    Abhängig vom Bitcoin-Preis ist der Rabatt aber dennoch. So checkt das Start-up jeden Morgen um 9 Uhr, ob Bitcoin im Vergleich zum Vortag gestiegen oder gefallen ist. Liegt der Bitcoin-Wert über dem des Vortags gibt es 15 Prozent Rabatt. Ist der Preis gefallen, reduziert sich der Rabatt auf 10 Prozent.

    Diverse Kryptowährungen akzeptiert

    Die technische Abwicklung der Zahlungen im Webshop erfolgt über Coinbase. Neben Bitcoin kann auch in Ethereum, Litecoin, Bitcoin Cash, USD Coin und Dai bezahlt werden. Ob auch in Zukunft Kryptowährungen zur Bezahlung akzeptiert werden, will das Unternehmen nach einer Testphase von einigen Wochen evaluieren.

    "Mit der Aktion wollen wir jedenfalls dazu beitragen, dass sich noch mehr Menschen mit Kryptowährungen auseinandersetzen und so Berührungsängste abgebaut werden", teilte Robert Kopka, einer der Gründer von Luke Roberts, der futurezone mit.

  • | Thomas Prenner

    New York will Bitcoin-Mining 3 Jahre lang verbieten

    Im US-Bundesstaat New York liegt ein Gesetzesvorschlag vor, der vorsieht, Krypto-Mining für 3 Jahre zu verbieten, bis dessen Auswirkungen auf die Umwelt ausreichend untersucht wurden. Der Entwurf 6486 wurde am Montag von Senator Kevin Parker dem Umweltschutzausschuss des Senats vorgelegt, berichtet The Block.

    Der Staat soll eine vollständige Umweltverträglichkeitsprüfung vorlegen, in der die Auswirkungen des Minings auf die  Treibhausgasemissionen, die Wasserqualität, die Luftqualität und die Tierwelt untersucht werden.

    Der Gesetzesentwurf würde auch einige große Mining-Projekte gefährden. Dazu zählt etwa das ehemalige Kohlekraftwerk Greenidge Power Plant, in dem heute Kryptowährungen geschürft werden. 2020 generierte die Einrichtung rund 5,5 Bitcoins pro Tag.

  • | Martin Jan Stepanek

    Robinhood crasht während Dogecoin-Rallye

    Eine neuerliche Preisexplosion der Spaß-Kryptowährung Dogecoin sorgte am Dienstag für Probleme bei der beliebten Handelsplattform Robinhood. Fast zwei Stunden lang konnten User*innen keine Kryptowährungen mehr kaufen oder verkaufen, was naturgemäß für riesige Verärgerung sorgte. Denn während der beiden Stunden schoss der Dogecoin-Preis um 50 Prozent auf über 60 Dollar-Cent, um dann wieder auf 50 Cent zu fallen.

    Viele Nutzer*innen sahen sich an das Drama um die Gamestop-Aktie erinnert, deren Handel nach einer herbeigeführten Rallye von Robinhood einfach gestoppt wurde. Wie damals beschuldigten einige Gamestop, den Handel bei Dogecoin und anderen Kryptowährungen bewusst ausgesetzt und so Verluste bei Nutzer*innen herbeigeführt zu haben. Andererseits kämpfen praktisch alle Kryptobörsen an Tagen mit hohem Trading-Volumens mit Problemen.

  • | Florian Christof

    Ethereum-Gründer ist jüngster Krypto-Milliardär

    Erst vor einem Tag hat die zweitgrößte Kryptowährung die Marke von 3.000 Dollar überschritten. Damit aber nicht genug: Der Kurs von Ethereum steigt weiter.

    Aktuell steht Ethereum bei einem Wert von 3.450 Dollar. Laut Coinmarketcap hat die Währung in den vergangenen 24 Stunden um 68 Prozent zugelegt.

    Jüngster Krypto-Milliardär

    Der Kurssprung macht Ethereum-Gründer Vitalik Buterin mit seinen 27 Jahren zum jüngsten Krypto-Milliardär, schreibt Krypto-Experte Justin Trimble auf Twitter.

    In der öffentlich einsehbaren Wallet von Buterin befinden sich 333.520 Ether. Bei einem Kurs von rund 3.500 Dollar beläuft sich sein Vermögen damit auf rund 1,2 Milliarden US-Dollar.

    Ethereum mining cryptocurrency blockchain event in Zug

    Ethereum-Gründer Vitalik Buterin

  • | Martin Jan Stepanek

    Bitcoin wird schneller und sicherer

    Um die Durchführung von Bitcoin-Transaktionen im Lightning-Netzwerk schneller und noch sicherer zu gestalten, hat die TU Wien zusammen mit anderen Forschungseinrichtungen ein neues Protokoll entwickelt. Je nach Ausgangssituation werden fehlgeschlagene Transaktionen damit um den Faktor 4 bis 33 verringert, konnte die TU Wien mithilfe einer Simulation nachweisen. Das Forschungsteam hofft, dass die Technologie schnell implementiert wird.

  • | Florian Christof

    eBay könnte bald Kryptowährungen akzeptieren

    Die Online-Handelsplattform eBay erwägt die Einführung von Zahlungen mit Kryptowährungen wie Bitcoin. "Wir sehen uns weiter nach anderen Möglichkeiten wie Kryptowährungen um", sagte Vorstandschef Jamie Iannone am Montag dem Finanzsender CNBC.

    eBay habe sein Zahlungsspektrum bereits erweitert und akzeptiere mittlerweile Apple oder Google Pay, weiteren Alternativen stehe das Unternehmen aufgeschlossen gegenüber. Die Aktie reagierte mit deutlichen Kursgewinnen.

    eBay offen für digitale Währungen

    Es ist nicht der erste Krypto-Flirt des US-Konzerns. "Digitalwährungen werden sich zu einer sehr mächtigen Sache entwickeln", hatte der frühere eBay-Chef John Donahoe der "Financial Times" bereits im November 2013 gesagt und sich Bitcoin als Zahlungsmittel gegenüber offen gezeigt.

    Die Pläne verliefen jedoch im Sande und knapp 2 Jahre später verließ Donahoe eBay. Zum Konzern gehörte seinerzeit aber auch noch Paypal - bei dem 2015 abgespaltenen Online-Bezahldienst sind Kryptowährungen inzwischen anerkannt.

  • | Gregor Gruber

    Disaster-Girl verkauft ihr Meme für 180 Ether

    Die 4-jährige Zoë Roth grinst schelmisch in die Kamera, während im Hintergrund ein Haus brennt. Das Foto wurde als "Disaster Girl"-Meme bekannt. Zoë ist mittlerweile 21 Jahre alt und um ein hübsches Sümmchen reicher.

    Sie hat ihr Meme als NFT verkauft. Bei einer Auktion am 17. April erzielte es 180 Ether. Wenn sie die Coins noch nicht umgetauscht hat, sind das beim aktuellen Kurs 590.000 US-Dollar. Sie möchte das Geld ua. verwenden, um ihr Studentendarlehen zurückzuzahlen. Ein Teil soll auch gespendet werden. Sie behält das Copyright am Bild, bei zukünftigen Verkäufen stehen ihr 10 Prozent der Einnahmen zu.

    Das Bild wurde von ihrem Vater gemacht. Bei dem Brand handelte es sich um ein kontrolliertes Feuer, das die Feuerwehr selbst gelegt hat. Die Menschen durften beim Löschen zuschauen, Kinder durften auch den Wasserschlauch beim Löschen halten.

     

  • | David Kotrba

    Meilenstein für Ethereum

    Am Sonntag hat die Kryptowährung Ethereum erstmals den Wert von 3000 Dollar überschritten. Wie CNet berichtet, hat Ethereum im vergangenen Jahr einen kometenhaften Aufstieg verzeichnet. Vor einem Jahr lag der Preis für ein ETH noch bei 207 Dollar. Die Marktkapitalisierung von Ethereum liegt nun knapp unter 350 Milliarden Dollar. Viel Aufschwung hat die Kryptowährung durch einen erwarteten Relaunch erhalten.

    Ether 2.0 hat zwar schon gehörige Verzögerung. Das Update soll die Währung aber zukunftsfit machen. Ethereum hatte bisher mit gewissen Skalierungsproblemen zu kämpfen.  Ether 2.0 wird außerdem neue Token mit dem Proof of Stake Verfahren herausbringen. Dieses ist wesentlich energieeffizienter als Proof of Work, das u.a. dazu führt, dass Bitcoin den Stromverbrauch ganzer Länder aufweist.

  • | Patrick Dax

    US-Experten fordern im Kampf gegen Ransomware strengere Regulierung von Bitcoin & Co.

    Eine US-Expertengruppe forderte Ende vergangener Woche eine deutliche stärkere Regulierung von Kryptowährungen wie Bitcoin. Kernelement der Forderungen ist ein Aufbrechen der Anonymisierung bei Krypto-Geschäften. Unter anderem sollen Krypto-Börsen mehr über ihre Kunden in Erfahrung bringen müssen und Regeln für die Geldwäsche verschärft werden.

    Eine neue Sonderabteilung des US-Justizministeriums soll sich auf die Beschlagnahmung von Kryptowährungen spezialisieren, ein gegenwärtig schwieriger Prozess.

    Neue Gesetze notwendig

    Der Task Force gehören unter anderem Vertreter der Bundespolizei FBI und des Secret Service an, der in den USA auch für gewisse Finanzvergehen zuständig ist. Auch große Technologie- und Sicherheitsfirmen sind beteiligt. Einige der Vorschläge würden neue Gesetze nötig machen.

    In den USA kämpfen Staat und Wirtschaft gegen eine Welle von Erpressungssoftware. Betroffen sind neben Firmen und Behörden auch Krankenhäuser und Schulen. Zwei Mitglieder der Expertengruppe bezifferten jüngst die im vergangenen Jahr mit Ransomware erpresste Summe auf fast 350 Millionen Dollar - eine Verdreifachung im Vergleich zu 2019. (reuters)

  • | Martin Jan Stepanek

    Bitcoin macht April-Crash wett: Auch Altcoins boomen

    Der vorübergehende "Crash" im April hat Bitcoin den ersten roten Monat seit September 2020 beschert. Wie berichtet, war die größte Kryptowährung der Welt vom Allzeithoch von fast 54.000 Euro um knapp 30 Prozent auf 39.000 Euro runtergerasselt. Die vor allem bei neueren Anleger*innen grassierende Panik dürfte allerdings unbegründet gewesen sein.

    Mit einem überaus starken Freitag machte Bitcoin am Ende des Monats praktisch alle April-Verluste wieder wett und landete bei 48.111 Euro. Damit fiel der rote Balken von März auf April relativ klein aus, der Preis hielt somit das hohe Niveau des Vormonats. Am Samstagvormittag stagnierte der Kurs auf der Höhe des April-Schlusswerts.

    Altcoins auf Rekordkurs

    Dass der aktuelle Hype-Zyklus im Kryptomarkt noch nicht vorüber sein dürfte, lassen auch die Altcoins vermuten. Während Ethereum praktisch täglich eine neue Rekordmarke erreicht und bald die 3000-Dollar-Marke knacken könnte, konnten auch alle anderen Altcoins die vorübergehenden Verluste ausgleichen.

    Geht der positive Trend weiter, könnte die gesamte Marktkapitalisierung inklusive Bitcoin bald mehr als 2 Billionen Euro betragen. Zum Vergleich: der gesamte Silber-Markt ist etwa 1,2 Billionen Euro schwer. Auf den Goldmarkt mit etwa 9 Billionen Euro fehlen Bitcoin und Co allerdings noch etliche Billionen.

  • | Franziska Bechtold

    Ethereum/Ether erreicht Rekordhoch

    Die zweitgrößte Kryptowährung der Welt, Ether, konnte am Donnerstag ein Rekordhoch verzeichnen. Der Wert stieg auf knapp 2.800 US-Dollar bzw., 2.315 Euro am Freitag. Zuvor hatte die Europäische Investitionsbank (EIB) angekündigt, eine zweijährige 100 Millionen Euro Anleihe auf die Ethereum-Blockchain zu begeben. Ether ist der Token der Ethereum-Blockchain. Der Schritt einer traditionellen Bank befeuerte den Ether-Kurs weiter.

    Am Freitag ist der Kurs wieder auf 2.731 US-Dollar bzw. 2.260 Euro gefallen. Der Bitcoin Kurs liegt mit derzeit 54.471 US-Dollar zwar 16 Prozent unter dem Allzeit-Hoch von 65.000, die Kryptowährung bleibt jedoch unangefochten an der Spitze. Mit dem relativ neuen, lukrativen Feld der NFTs könnte sich Ether aber weiter nach vorne arbeiten, da viele dieser Tokens auf Ethereum basieren. 

    Wie CNBC berichtet, soll Ethereum zudem bald ein Update bekommen, das die Kryptowährung verbessern soll. Damit wären schnellere und energiesparendere Transaktionen möglich. 

  • | Martin Jan Stepanek

    Visa will Kryptorevolution vorantreiben

    Kreditkartenbetreiber Visa geht beim Thema Krypto aufs Ganze. Wie CEO Al Kelly in einem Analystengespräch unterstrich, sei der Konzern schon jetzt "extrem gut aufgestellt" und werde sich nun aber mit voller Kraft in diverse Kryptobereiche "hineinknien". Neben Zahlungsvorgängen, wie es das Unternehmen schon jetzt über Kreditkarten - etwa bei Bitpanda oder Crypto.com tut - will der Konzern auch bei Kryptowährungen von Zentralbanken kräftig mitmischen.

    Kelly zufolge befinde man sich bereits in Gesprächen mit Banken, wie offizielle digitale Währungen umgesetzt werden könnten. Visa ist der Ansicht, dass hierbei eine stärkere Partnerschaft zwischen den staatlichen Banken und der Privatwirtschaft zum Tragen kommen sollte. Der Kreditkartenbetreiber will beim Thema staatliche Kryptowährungen mit seiner Expertise bei Sicherheitsfragen punkten und so zu einer schnellen Akzeptanz bei Konsument*innen beitragen.

    Zu lösen gilt es etwa, wie künftige digitale Währungen auch offline für Zahlungen verwendet werden können bzw. Transaktionen im Hintergrund abgesichert werden. Dazu hat Visa bereits Ende 2020 ein Forschungspapier veröffentlicht, das bei der Umsetzung nationaler Kryptowährungen zum Tragen kommen könnte.

    Cryptocurrencies Hype: Bitcoin exceeded the mark of 50,000 dollars
  • | Patrick Dax

    Bitcoin-Drogengeld in Millionenhöhe verschwunden

    Das von einem in Deutschland verurteilten Dealer beschlagnahmte Drogengeld in der Kryptowährung Bitcoin in Millionenhöhe ist fast restlos verschwunden. Der Koblenzer Generalstaatsanwalt Jürgen Brauer teilte am Dienstag mit, zu der Räumung des Online-Depots sei es Ende 2019 gekommen. Angesichts laufender Ermittlungen wegen Geldwäsche mache er keine Angaben, ob der verurteilte Dealer oder jemand anderes für die fast vollständige Kontoleerung verantwortlich gewesen sein könnte. Die Ermittler sollen auf das beschlagnahmte Bitcoin-Depot mangels Kenntnis des nötigen Passworts bis heute keinen Zugriff haben.

    Das Landgericht Landau hatte den Dealer 2017 zu fast 15 Jahren Haft verurteilt, weil er nach Überzeugung der Richter einen der bis dahin größten Online-Shops für illegale Drogen in Deutschland namens „Chemical Love“ aufgebaut hatte. Für mehr als 5.300 Drogengeschäfte sollte er dem Staat erst zehn und nach einem späteren Urteil in einem Berufungsprozess immerhin noch 1,5 Millionen Euro zahlen.

    "Internet-Schatz"

    Unterdessen ist der Bitcoin-Kurs stark gestiegen. Die Zeitung „Rheinpfalz“ sprach von einem verschwundenen „Internet-Schatz“, der jetzt theoretisch gut 20 Millionen Euro wert wäre. Die Frage, welchen Gegenwert in Euro zu welchem Stichtag der verurteilte Straftäter dem Staat schuldet, ist juristisch kompliziert. Generalstaatsanwalt Brauer erklärte: „Die Rechtsfragen im Zusammenhang mit der Abschöpfung von Bitcoins sind in der Rechtsprechung noch weitgehend ungeklärt.“ (dpa)

  • | Martin Jan Stepanek

    Riesiger Cardano-Deal in Afrika

    Die Kryptoplattform Cardano bzw. die dahinter stehende Organisation IOHK konnten einen riesigen Deal in Afrika an Land ziehen. Die Cardano-Blockchain wird künftig das technische Fundament für das Bildungssystem in Äthiopien bilden. 5 Millionen Schüler*innen und Studierende sowie 750.000 Lehrpersonen werden eine digitale Identität über das System bekommen. Zeugnisse und Abschlüsse werden digital sicher über Cardano verwahrt.

  • | Florian Christof

    Nach Kurssturz: Bitcoin nimmt wieder Fahrt auf

    Der Markt für Kryptowährungen hat sich am Montag deutlich von seinem Einbruch erholt. Ein Auslöser für den Kurssturz waren Pläne der US-Regierung gewesen, die Steuer auf Kapitalerträge für Reiche zu erhöhen, was auch Erträge aus der Kryptoanlage treffen würde.

    Bitcoin ist in den vergangenen Stunden um etwa 10 Prozent auf knapp 54.000 US-Dollar gestiegen. Am Freitag war Bitcoin deutlich unter die Marke von 50.000 Dollar gefallen. Auch andere Digitalwerte wie Ethereum, XRP oder Bitcoin Cash legten zum Wochenstart deutlich zu.

  • | Gregor Gruber

    "Bitcoin ist blind, taub und dumm"

    Wenn es um Kryptowährungen geht, dominiert Bitcoin die öffentliche Wahrnehmung. Was dabei übersehen wird, ist die Vielzahl an Projekten, die mehr als ein digitales Zahlungsmittel oder eine reine Wertanlage sein wollen. So auch die Kryptoplattform Cardano mit ihrer eigenen Währung ADA. Mehr dazu lest ihr im Interview mit dem Gründer Charles Hoskinson.

  • | Patrick Dax

    Umfrage: Krypto-Investments wirken sich negativ auf Beziehungen aus

    Laut einer Umfrage glauben 60 Prozent der befragten Krypto-Investor*innen, dass sich ihre Investments negativ auf ihre persönlichen Beziehungen ausgewirkt haben, berichtet Bloomberg. Die von SurveyMonkey unter 1.033 Amerikaner*innen durchgeführte Online-Umfrage ergab auch eine direkte Korrelation zwischen den in Kryptowährungen investierten Anteil am Vermögen und den negativen Auswirkungen auf die Beziehungen einer Person.

    So meinten etwa 25 Prozent der befragten Investor*innen, die 10 Prozent oder weniger ihres Vermögens in Kryptowährungen investiert haben, dass sich aus dem Investment negative Auswirkungen auf ihre Beziehungen ergeben haben. Bei Investments von 10 bis 25 Prozent des eigenen Vermögens stieg diese Zahl auf 73 Prozent. Bei einem Krypto-Anteil von 50 bis 75 Prozent des eigenen Vermögens betrug sie 94 Prozent, bei einem Krypto-Anteil von über 75 Prozent am Vermögen sogar 100 Prozent.

    Zahlreiche Faktoren

    Belastungen für Beziehungen durch Krypto-Investments könnten auf verschiedene Faktoren zurückgeführt werden, wird der Analyst Jeffrey Halley von Bloomberg zitiert. Belastungen könnten etwa hervorgerufen werden, wenn ein Partner Kryptowährungen ablehnt. Aber auch die hohen Wertschwankungen von Bitcoin & Co. könnten Beziehungen auf die Probe stellen.

    Geld könne auch korrumpieren, sagte der Analyst. Wenn jemand plötzlich auf dem Papier Millionär werde oder alles verliere, könne sich damit auch die Wahrnehmung von Personen untereinander ändern.

  • | Barbara Wimmer

    Noch ein Promi veröffentlicht ein NFT

    "Non Fungible Tokens" (NFTs) sind ein wahrer Trend bei den Stars. Rapper Snoop Dog hat ein getweaktes Bild einer Nyan Cat für 33.000 US-Dollar als NFT verkauft, auch die Bands Deadmau5 und Gorillaz setzen auf NFTs. Nun steigt auch die US-Talk-Show-Moderatorin Ellen DeGeneres ein und veröffentlicht ihre ersten NFTs. Die Auktion von "Women with a Stick Cat" beginnt am Montag und Interessierte können eines von zehn äußerst raren Katzenzeichnungen ersteigern.

    Bei NFTs erwirbt man ein Zertifikat, mit dem man nachweisen kann, dass das digitale Bild einem gehört. Dieses lässt sich auch weiterverkaufen oder handeln. Ellen DeGeneres möchte sich mit den versteigerten NFTs allerdings nicht bereichern, sondern spendet den Erlös einer gemeinnützigen Einrichtung, die während der Covid-19-Krise Menschen in Not kostenlose Mahlzeiten zur Verfügung stellt, berichtet The Verge.

     

     

  • | Gregor Gruber

    Mit 2 Milliarden US-Dollar auf der Flucht

    Der Gründer der türkischen Plattform Thodex hat sich abgesetzt - mit 2 Milliarden US-Dollar der Anleger. Mehr dazu lest ihr hier.

  • | Florian Christof

    Bitcoin und Ethereum brechen komplett ein

    Am 14. April erreichte Bitcoin sein Allzeithoch von 64.500 Dollar. Seither zeigt der Kurs allerdings steil nach unten und auch die Aussichten seien laut Experten nicht allzu rosig.

    Mittlerweile ist Bitcoin bereits unter die Marke von 50.000 Dollar gefallen. Aktuell wird die Kryptowährung zu einem Preis von 48.340 Dollar gehandelt - Tendenz fallend.

    Manche Experten warnen bereits vor einem größeren Bitcoin-Crash und erwarten eine Kurskorrektur auf 20.000 bis 30.000 Dollar pro Bitcoin.

    Ethereum ebenfalls auf Talfahrt

    Auch bei der zweitgrößten Kryptowährung zeigt der Kurs steil nach unten: Ethereum erreichte erst am 22. April das Allzeithoch von 2.623 Dollar. Einen Tag später wird Ethereum lediglich für 2.150 Dollar gehandelt.

  • | Martin Jan Stepanek

    Düstere Aussichten für Bitcoin

    Der für die Investmentfirma Guggenheim tätige Finanzchef Scott Minerd warnt vor einem vorübergehenden Bitcoin-Crash. In einem Interview mit dem US-Sender CNBC sagte Minerd, die größte Kryptowährung der Welt sei zu schnell und zu hoch gestiegen. Er erwartet ein bis zu 50-prozentiges Minus auf 20.000 bis 30.000 Dollar.

    Auf lange Sicht hält der Investor aber an seiner positiven Bewertung fest. Derartige Einbrüche seien für Bitcoin normal. An seinem Ausblick, dass die Kryptowährung einmal zwischen 400.000 und 600.000 Dollar wert sein werde, habe sich nichts geändert.

    Unter 50-Tages-Schnitt

    Tatsächlich könnte für Bitcoin in den kommenden Tagen die Stunde der Wahrheit kommen. Denn während viele Altcoins, allen voran Ethereum, den vorübergehenden Einbruch des Kryptomarktes teilweise wieder wettmachen konnten, sehen die technischen Charts für Bitcoin nicht allzu vielversprechend aus.

    Denn erstmals seit Herbst 2020 liegt der Bitcoin-Preis bereits mehrere Tage unter dem 50-Tages-Schnitt (50-day-Moving-Average), was generell ein Zeichen für Schwäche ist.

    Als ultimativer Test in einem sogenannten Bullenmarkt gilt der 21-Wochen-Schnitt, den Bitcoin in vergangenen Hype-Cycles zumindest vorübergehend austestete. Diese Linie liegt aktuell bei etwa 43.000 Dollar, was ein Minus vom aktuellen Preis von weiteren 21 Prozent bedeuten würde.

  • | Martin Jan Stepanek

    Krypto kaufen - So geht's

    Wer in Kryptowährungen investieren will, kann dies bei diversen Plattformen tun. Welche Krypto-Börsen empfehlenswert sind, wie die Registrierung funktioniert und was es sonst alles noch zu beachten gilt, wenn man in den Kryptomarkt einsteigen will, haben wir in einem Überblick zusammengefasst.

  • | Florian Christof

    Satire-Währung Dogecoin: Massiver Einbruch nach Rekordhoch

    Im Vorfeld des "Cannabis-Feiertages" am 20. April (420) wollten Fans der Spaß-Kryptowährung den Tag auch zum Dogecoin-Feiertag machen. Gehypt durch zahlreiche Memes in den sozialen Medien stieg der Wert von Dogecoin am 19. April auf ein Rekordhoch von 0,425 Dollar.

    Im Laufe des gestrigen Tages rasselte der Kurs allerdings dann massiv nach unten und stand zwischenzeitlich bei 0,297 Dollar. Das entspricht einem Verlust von rund 30 Prozent gegenüber dem Allzeithoch vom Vortag. 

    Gegenüber dem Kurs von 0,0048 Dollar zu Jahresbeginn ist das immer noch ein beachtliches Plus von 6.088 Prozent.

  • | David Kotrba

    Feiertag für Dogecoin (und Marihuana)

    Fans der Spaß-Kryptowährung Dogecoin wollen den 20. April zum Feiertag machen. Mit dem Hashtag #DogeDay420 soll Dogecoin einen weiteren Wertzuwachs erhalten. Wie CNN berichtet, machte der Kurs der Kryptowährung tatsächlich bereits einen Sprung um rund 20 Prozent, das Allzeithoch von vergangenem Freitag von 45 US-Cent wurde jedoch noch nicht erreicht. Erklärtes Ziel der DogeDay-Unterstützer ist es, Dogecoin auf über einen Dollar zu bringen.

    Der 20. April gilt unterdessen auch als Feiertag für Marihuana-Konsumenten. Der Umstand dürfte den Initiatoren der Dogecoin-Aktion bewusst sein. Neben Privatpersonen haben sich auch einige Unternehmen an der Verbreitung des DogeDay-Hashtags beteiligt - z.B. Snickers. Die Schokoriegelmarke hat per GIF das "Doge Snickers" kreiert, merkt aber an, dass dieses Produkt nicht wirklich auf den Markt kommen wird.

  • | Florian Christof

    Bitcoin-Kurs zeigt weiter nach unten

    Am 14. April erreichte Bitcoin sein Allzeithoch von 64.500 Dollar. Nun steht die Kryptowährung bei 54.250 Dollar, was einem Minus von 16 Prozent entspricht.

    Die Analystin Katie Stockton von Fairlead Strategies zeigt der Trend von Bitcoin deutlich nach unten. Sie rechnet damit, dass der Wert der Kryptowährung in den kommenden Wochen noch einmal kräftig absacken wird.

    Die Analysten geht davon aus, dass sich der Bitcoin-Kurs nach der zu erwartenden Korrektur vorerst bei ungefähr 42.000 Dollar einpendeln wird.

  • | Gregor Gruber

    Britcoin statt Bitcoin

    Die britische Regierung will die Machbarkeit einer digitalen Version der Landeswährung Pfund ausloten. Finanzminister Rishi Sunak kündigte am Montag eine gemeinsame Arbeitsgruppe seines Ministeriums mit der britischen Notenbank an. Diese soll die Möglichkeit einer zentralbankgestützten Digitaldevise ausloten, eines „Britcoin“, wie Sunak später in Anspielung auf die bekannte Cyberdevise Bitcoin twitterte.

    „Wir richten eine neue Arbeitsgruppe des Finanzministeriums und der Bank von England ein, um die Erkundungsarbeiten zu einer möglichen digitalen Zentralbankwährung (CBDC) zu koordinieren“, sagte der Minister auf einer Finanzkonferenz. Eine solche Währung könne von Haushalten und Firmen genutzt werden und würde Bargeld ergänzen aber nicht ersetzen, teilte die Bank von England dazu mit. Noch habe aber weder die Regierung noch die Notenbank eine Entscheidung gefällt, ob es künftig eine digitale Version des Pfund geben werde. Bei einer solchen zentralbankgestützten Devise würden Experten zufolge Verbraucher und Firmen direkt bei der Notenbank ein Konto besitzen. (apa)

  • | Andreea Iosa

    Dogecoin steigt 30 Prozent, während andere Kryptowährungen fallen

    Obwohl Ether, Bitcoin und andere Kryptowährungen über das vergangene Wochenende stark gefallen sind, erlebt die Spaß-Kryptowährung Dogecoin aufgrund des Börsengangs der Digitalwährungs-Handelsplattform Coinbase derzeit ein Hoch. Innerhalb von 24 Stunden ist sie um über 30 Prozent gestiegen. Der Wert liegt aktuell bei 0.400603 US-Dollar, wie CoinGecko berichtet.  Grund dafür könnte die prominente Bewerbung der Währung durch Elon Musk und Snoop Dogg sein.

    Bitcoin und Ether fallen

    Auf der Handelsplattform Bitstamp liegt der Bitcoin-Wert aktuell bei rund 56.336,66 US-Dollar. Vergangene erreichte die Kryptowährung ein Rekordhoch von fast 65.000 Dollar. Ether liegt hingegen bei etwa 2.209 Dollar und hatte zuvor ein Hoch von 2.500 erreicht. 

    Schlechter Deal möglich

    Laut dem Analysten David Kimberly sei beim Kaufen von Kryptowährungen allerdings Vorsicht geboten. Ihm zufolge kaufen Menschen sie nicht, weil sie dahinter einen tatsächlichen Wert sehen, sondern weil sie hoffen, dass auch andere auf den Zug aufspringen, den Preis heben und dadurch schnelles Geld mit dem Verkauf möglich wird.

    Machen das zu viele, platzt diese Blase irgendwann und unvorhergesehen, sodass sie bei dem Deal schlecht aussteigen könnten.

    Zum Spaß

    Dogecoin wurde 2013 ursprünglich als Spaß-Kryptowährung, die auf die Blockchain-Technologie basiert, gestartet. Der Name stammt vom Shiba-Inu-Hunde-Meme. Ein Jahr später jedoch sammelte die Dogecoin-Community Dogecoins im Wert von etwa 30.000 Dollar, um dem jamaikanischen Bobteam die Olympiateilnahme zu ermöglichen. Der Kurs stieg damit um über 50 Prozent. Seitdem hat die Kryptowährung große mediale Aufmerksamkeit erhalten. 

  • | Patrick Dax

    Bitcoin bricht um fast 15 Prozent ein

    Viele Kryptowährungen sind am Sonntag durch Gerüchte über ein stärkeres Vorgehen gegen Geldwäsche massiv belastet worden. Der Bitcoin, die älteste und bekannteste aller Digitalwährungen, brach zeitweise um rund 15 Prozent ein. Andere Kryptoanlagen traf es ebenfalls hart. Die nach Marktwert zweitgrößte Internetdevise Ether sank zeitweise um etwa 18 Prozent im Wert, bevor sie sich leicht erholen konnte.

    Als Auslöser des Ausverkaufs wurden Gerüchte genannt, wonach das US-Finanzministerium verstärkt gegen die Verwendung von Kryptowährungen für Geldwäsche vorgehen könnte. Dies berichteten mehrere auf Nachrichten zu Kryptowerten spezialisierte Internetseiten. Ebenso war das Gerücht auf einschlägigen Twitter-Konten aus der Kryptoszene zu lesen.

    Der Bitcoin-Kurs fiel auf der Handelsplattform Bitstamp von gut 60.400 US-Dollar auf zeitweilig rund 51.540 Dollar. Am Sonntagmittag kostete ein Bitcoin dann etwa 55.000 Dollar. Erst vergangene Woche hatte der Kurs ein Rekordhoch von fast 65.000 Dollar markiert.

    Auch andere Kryptowährungen geben stark nach

    Der Ether-Kurs brach am Sonntag von etwa 2430 Dollar bis auf etwa 1925 Dollar ein und lag zuletzt bei 2125 Dollar. Auch andere Kryptowährungen wie Litecoin oder XRP gaben teils stark nach. Der Marktwert aller gut 9000 Kryptowerte fiel von rund 2,2 Billionen auf etwa 1,9 Billionen Dollar.

    Der neuerliche Kurseinbruch zeigt, dass Digitalwährungen trotz ihres steilen Aufstiegs sehr schwankungsanfällig bleiben. In den vergangenen Monaten hatten Bitcoin und Co. stark von einem steigenden Interesse seitens großer Unternehmen und Finanzinvestoren profitiert. So hatte sich der Bitcoin-Kurs seit Jahresbeginn in etwa verdoppelt und seit Herbst in etwa versechsfacht. Auch andere Kryptowerte hatten stark zugelegt.

     

  • | Florian Christof

    Ex-CIA-Vize: Bitcoin ist ein "Segen für die Überwachung"

    Lediglich 1 Prozent aller Transaktionen von Kryptowährungen zwischen 2017 und 2020 könne illegalen Vorgängen zugeschrieben werden, heißt es in einer 11-seitigen Analyse, die aus der Feder des ehemaligen CIA-Vizechefs Michael Morell stammt.

    Außerdem sei es mithilfe der Blockchain-Technologie ein Leichtes, die illegalen Aktivitäten zurückzuverfolgen, heißt es in der Analyse. Da jede Transaktion ein für allemal abgespeichert wird und für alle einsehbar ist, seien Bitcoin beziehungsweise die Blockchain "ein Segen für die Überwachung."

    Alle Details dazu, sind hier nachzulesen.

  • | Florian Christof

    Snowden-Kunstwerk als NFT für 5,5 Millionen Dollar versteigert

    Ein Porträt des 37-Jährigen, das sich zwischen den Seiten eines amerikanischen Gerichtsdokuments abzeichnet, wurde für umgerechnet 5,5 Millionen Dollar (rund 4,6 Mio Euro) in der Digitalwährung Ethereum gekauft.

    Alle Details dazu sind hier nachzulesen.

  • | Florian Christof

    Rekordhoch: Spaß-Währung Dogecoin legt um 300 Prozent zu

    Die Satire-Kryptowährung Dogecoin ist am Freitag 90 Prozent in die Höhe auf ein Rekordhoch gesprungen. Im Wochenverlauf hat sie damit fast 300 Prozent zugelegt. Der der Preis erhöhte sich auf 34 Cent, nachdem er zeitweise auf 45 Cent geklettert war. 

    Auftrieb erhielt Dogecoin erneut von einem Tweet von Tesla-Chef Elon Musk, der ein großer Fan von Digitalwährungen ist. 

    Dogecoin als Parodie auf Bitcoin

    Dogecoin ist von der Kryptowährung Litecoin abgeleitet und war ursprünglich als Parodie auf Bitcoin gedacht. Anders als dort ist die Zahl der digitalen Münzen, die durch Mining generiert werden können, nicht begrenzt. (Reuters)
     

  • | Andreea Iosa

    Türkei: Zahlungen mit Kryptowährungen sind bald verboten

    Kryptowährungen wie Bitcoin dürften es in der Türkei künftig schwerer haben. Denn Zahlungen in Digitalwährungen sind bald verboten. Wie aus dem Amtsblatt der Regierung am Freitag hervorgeht, sollen Zahlungen in Kryptowährungen mit Wirkung zum 30. April nicht mehr erlaubt sein. Die Neuregelung verbietet es Zahlungsabwicklern, Transfers in Kryptowährungen vorzunehmen. Das Halten von Digitalwährungen scheint von dem Verbot dagegen nicht betroffen zu sein.Die Zentralbank der Türkei begründete das Verbot auf ihrer Internetseite mit „signifikanten Risiken“, die mit Kryptowährungen einhergingen. Dazu zählt sie unter anderem eine fehlende Regulierung und Aufsicht, die zumeist starken Kursschwankungen und die Möglichkeit der Verwendung für illegale Zwecke.

    Das Zahlungsverbot kommt zu einer Zeit, in der die Landeswährung Lira schwach und die Inflation im Land hoch ist. Kryptofans betrachten digitale Anlagen wie Bitcoin oder Ether auch als Absicherung gegen Währungsschwäche und Geldentwertung. Insbesondere der Bitcoin hat in den vergangenen Monaten stark an Wert gewonnen. Derzeit kostet ein Bitcoin rund 60.000 US-Dollar (rund 50.000 Euro) - etwa doppelt so viel wie zu Jahresbeginn und sechsmal so viel wie im vergangenen Herbst. (apa)

  • | Martin Jan Stepanek

    Schweden legen indirekt in Bitcoin an

    Fünf Millionen Schweden haben indirekt in Bitcoin angelegt, ohne es zu wissen. Dafür verantwortlich ist der staatliche Pensionsfonds AP7, in den etwa die Hälfte der Bevölkerung automatisch Geld einzahlt. Wie der Krypto-Blog Trijo News aufschlüsselt, haben die Fonds-Verantwortlichen nämlich in zumindest zwei Firmen investiert, die ihrerseits wiederum Bitcoin gekauft haben. Das prominenteste Unternehmen diesbezüglich ist Tesla. So gehören dem Fonds 0,09 Prozent aller verfügbaren Tesla-Aktien.

    Da Tesla vor einigen Monaten 48.000 Bitcoin gekauft hat, entspricht der Anteil des AP7-Fonds daran etwa 43 Bitcoin im Wert von 2,7 Millionen Dollar. Die daraus folgende Berechnung ist allerdings ein wenig ernüchternd. Denn bei den etwa 5 Millionen Fonds-Inhaber*innen bedeutet dies gerade einmal einen Wert von 940 Satoshis bzw. 0,59 Dollar. Wer also in Krypto die Zukunft ortet, sollte wohl selbst Geld in die Hand nehmen.

    Neben Tesla besitzt der staatliche Pensionsfonds auch noch Anteile an der US-amerikanischen Bezahlfirma Square, die ebenfalls in Bitcoin investierte. Aber auch diese Anteile sind mit 190 Satoshis bzw. 0,12 Dollar pro Fonds-Inhaber*in äußerst überschaubar. Neben Schweden sind auch staatliche Fonds anderer Länder längst zumindest indirekt an Bitcoin beteiligt. So besitzt etwa der staatliche Öl-Fonds Norwegens, der allen Bürger*innen zugute kommt, Anteile an der US-Firma Microstrategy, die seit längerem und wiederholt Bitcoin kauft.

  • | Barbara Wimmer

    Mundl- und Häupl-Figuren in der Blockchain

    Das Künstler-Kollektiv CryptoWiener bringt seit einigen Jahren prominente Wiener Persönlichkeiten wie Mundl auf die Blockchain. Von 200 prominenten Österreichern gibt es pixelartige Abbilder, die von Sammlern als NFT erworben werden können. NFTs sind Non Fungible Tokens und man besitzt dann damit ein Zertifikat, das einem das Bild gehört. Alle Figuren sind Unikate und mit "viel Liebe" gezeichnet. Die futurezone traf das gesamte Künstler-Kollektiv zum Interview.

  • | Patrick Dax

    Coinbase-Börsengang beflügelt Bitcoin-Kurs weiter

    Die Rekordjagd der ältesten und bekanntesten Digitalwährung Bitcoin geht mit dem Börsengang einer großen US-Handelsplattform für Kryptowährungen weiter. Am Mittwoch wurde ein Bitcoin auf der Plattform Bitstamp zeitweise mit 64.895 US-Dollar gehandelt und damit so hoch wie nie. Seit Beginn des Jahres befindet sich der Bitcoin in einem Höhenflug. In dieser Zeit hat sich der Wert der Digitalwährung mehr als verdoppelt.

    In der Bitcoin-Rekordjagd geht mit Coinbase ein Schwergewicht der Krypto-Branche an die Wall Street. Vom heutigen Mittwoch an können Anteile an der größten US-Handelsplattform für digitale Währungen als Aktie gekauft werden. Allerdings setzte die Nasdaq den Referenzpreis für die Coinbase-Aktien vor dem Handelsstart auf 250 Dollar. Damit liegt die Richtschnur deutlich unter den letzten außerbörslichen Transaktionen, bei denen die Papiere in diesem Jahr im Schnitt für 343,58 Dollar den Besitzer gewechselt hatten.

    In den vergangenen Monaten profitierte der Bitcoin generell von einem zunehmenden Interesse aus der Wirtschaft und von Investoren. Unternehmen wie der Elektroautohersteller Tesla, der Bezahldienst Paypal oder das Kreditkartenunternehmen Visa ließen ausgewählte Digitalwährungen als Bezahlmittel zu oder starteten entsprechende Pilotprojekte. Das Interesse einiger Vermögensverwalter und Fonds hat ebenfalls deutlich zugenommen. (apa)

  • | Patrick Dax

    Coinbase debütiert heute an der Börse

    Der Zeitpunkt könnte nicht besser sein: Inmitten der Bitcoin-Rekordjagd geht mit Coinbase ein Schwergewicht der Krypto-Branche an die Börse. Ab Mittwoch kann die größte US-Handelsplattform für digitale Währungen selbst als Aktie gekauft werden. Die Finanzmärkte fiebern seit Wochen auf das Debüt hin. Für die boomende, aber lange als abenteuerliche Randerscheinung der Finanzwelt abgetane Nische der Cyberdevisen ist es ein Meilenstein auf dem Weg in den Wall-Street-Mainstream.

  • | Patrick Dax

    Dogecoin erreicht Meilenstein

    Die Spaß-Kryptowährung Dogecoin hat am Dienstag einen Meilenstein erreicht, berichtet CNet. Der Kurs der ursprünglich als Internetwitz gestarteten Digitalwährung stieg auf 11,5 Cent. Damit notierte die Kryptowährung erstmals über 10 Cent. Die Marktkapitalisierung von Dogecoin beträgt damit mehr als 14 Milliarden Dollar.

    An dem Anstieg hatten auch mehrere prominente Investoren, darunter Elon Musk, mitgewirkt, die Dogecoin bereits seit längerem in Online-Netzwerken unterstützten.   

    Dogecoin, das noch Anfang Jänner weniger als einen Cent wert war, hat seit Jahresbeginn eine Achterbahnfahrt hinter sich. Nach einem Kurs von mehr als 8,6 Cent Anfang Februar fiel sie wieder auf 2,5 Cent bevor sie zuletzt zum neuerlichen Höhenflug ansetzte. Was auch auf Krypto-Twitter entsprechend gewürdigt wurde:

  • | Florian Christof

    Bitcoin-Kurs erreicht neuen Rekord

    Vor genau einem Monat ist Bitcoin das erste Mal über 60.000 Dollar gesprungen. Danach hat sich der Kurs der digitalen Währung zwischen 50.000 und 57.000 Dollar eingependelt.

    Seit dem vergangenen Wochenende gab es erneut stärkere Ausschläge nach oben. Dabei hat der Bitcoin-Kurs die Marke von 60.000 Dollar gleich mehrfach übersprungen.

    Am heutigen Dienstag hat Bitcoin plötzlich stark zugelegt und ein neues Allzeithoch erreicht. Derzeit ist ein Bitcoin etwas mehr als 63.000 Dollar wert.

    Rekordwert auch bei Ethereum

    Neben Bitcoin hat auch Ethereum einen neuen Rekordwert erreicht. Derzeit wird Ethereum für 2.221 Dollar gehandelt.

  • | Andreea Iosa

    Bitcoin wieder über 60.000 Dollar wert

    Kurz vor dem Börsengang der Kryptowährungsplattform Coinbase in den USA hat Bitcoin erneut die 60.000-Dollar-Marke durchbrochen. Der Kurs des weltweit größten Krypto-Assets stieg am Montag im Handel in London um knapp ein Prozent auf 60.223 Dollar (50.659 Euro). Das Rekordhoch hatte Bitcoin Mitte März mit 61.742 Dollar erreicht. Die Nummer zwei am Kryptomarkt, Ethereum, erreichte am Vormittag einen neuen Rekord von 2.200 Dollar, fiel dann aber wieder auf etwa 2.155 Dollar zurück.

    Der Wert aller Krypto-Assets, die weltweit derzeit im Umlauf sind, erreicht mehr als zwei Billionen Dollar, wie die Plattform Coinmarket.cap errechnete. Demnach gibt es mehr als 9.000 verschiedene Digital-Assets weltweit. (apa)

  • | Barbara Wimmer

    Bitcoin-Kurs ging wieder ein wenig nach unten

    Der Bitcoin hat am Wochenende einmal mehr Anlauf auf sein Rekordhoch genommen. Nachdem sich der Kurs der Digitalwährung am Samstag auf der Handelsplattform Bitstamp bis auf weniger als 600 US-Dollar dem Rekordhoch von Mitte März von 61.781 Dollar genähert hatte, ging es Sonntagfrüh zwar bis auf knapp 59.700 Dollar nach unten, die Bestmarke blieb damit aber in greifbarer Nähe - zumal größere Kursausschläge nach oben und unten keine Seltenheit sind. Aktuell beträgt der Kurs laut Coinmarketcap knapp unter 60.000 US-Dollar.

    Seit dem Sprung auf das Rekordhoch Mitte März konsolidiert der Kurs der ältesten Digitalwährung nun permanent zwischen rund 50.000 und etwa 60.000 Dollar. Ein Ausbruch auf ein neues Hoch könnte der Kryptowährung frischen Schwung verleihen. Mittlerweile bringt es der Bitcoin den Angaben von Coinmarketcap zufolge auf eine Marktkapitalisierung von gut 1,1 Billionen Dollar. Damit ist die älteste Kryptowährung zugleich auch die mit Abstand größte. Hinter dem Bitcoin rangiert die Digitalwährung Ether mit einer Marktkapitalisierung von derzeit knapp 246 Milliarden Dollar auf Rang zwei. (Agenturen/futurezone)

  • | Florian Christof

    Bitcoin wieder über 60.000 Dollar, Ethereum springt auf Allzeithoch

    Die Kryptowährungen Bitcoin und Ethereum haben in den vergangenen Stunden kräftig zugelegt. Bitcoin hat dabei die Marke von 60.000 Dollar übersprungen und an einem neuen Höchststand gekratzt.

    Auch der Kurs von Ethereum steigt wieder steil an. Dabei konnte die digitale Währung die Marke von 2.100 Dollar knacken und erreichte mit einem Wert von rund 2.170 ein neues Allzeithoch.

  • | Gregor Gruber

    "Bitcoin ist eine chinesische Waffe"

    Der Milliardär Peter Thiel ist Mitgründer von PayPal und einer der prominentesten Investoren im Silicon Valley. Bei einem virtuellen Seminar sagte er: „Ich bin Pro-Krypto und Pro-Bitcoin, aber an diesem Punkt muss man überlegen, ob Bitcoin eine Finanzwaffe der Chinesen ist, die gegen die USA eingesetzt werden kann.“

    Thiel weiter: „Bitcoin gefährdet Geld und speziell den US-Dollar. Und China will alles unternehmen, um den US-Dollar zu schwächen.“ Die Kryptowährung Cyber Yuan, die von der chinesischen Zentralbank kontrolliert wird, bezeichnete Thiel als „totalitäres Messgerät“. (Quelle: Business Insider)

  • | Franziska Bechtold

    Studie: Bitcoin-Schürfen gefährdet Chinas Klimaziele

    China möchte ab 2030 einen Rückgang seiner Emissionen und bis 2060 vollständig CO2-neutral sein. Allerdings verbraucht das Schürfen von Bitcoin dort so viel CO2 wie eine Großstadt. Das fanden Wissenschaftler der University of the Chinese Academy of Sciences, der Tsinghua University, der Cornell University und der University of Surrey heraus.

    China sei demnach für mehr als 75 Prozent des weltweiten Bitcoin-Minings verantwortlich, so die Forscher. "Ohne angemessenes Einschreiten und praktikable Maßnahmen kann der intensive Betrieb von Bitcoin-Blockchains in China schnell zur Bedrohung werden. Das könnte die vom Land unternommenen Bestrebungen zur Reduktion von Emissionen untergraben", heißt es in der Studie. Sie erschien im Fachmagazin Nature Communications

    Das Schürfen von Kryptowährungen benötigt enorme Rechenleistung und damit auch viel Strom. Bis 2024 soll in China damit mehr Energie verbraucht werden, als Italien insgesamt nutzt. Zu Spitzenzeiten soll das Bitcoin-Mining 5,41 Prozent des Energieverbrauchs in China ausmachen. Mit höheren Steuern sei das Problem nicht zu lösen, so die Forscher. Sie plädieren für eine Standortregulierung.

  • | Gregor Gruber

    Kryptowährungen sind jetzt 2 Billionen Dollar wert

    Die starke Nachfrage nach Kryptowährungen hat die Marktkapitalisierung für alle Digitalwährungen über die Marke von 2 Billionen US-Dollar (1,70 Bill. Euro) steigen lassen. Laut Daten des Marktbeobachters Coingecko betrug das Gesamtvolumen am Dienstag rund 2,03 Billionen Dollar. Bei der ältesten und bekanntesten Digitalwährung Bitcoin bezifferte Coingecko die Marktkapitalisierung am Dienstag auf etwa 1,098 Billionen Dollar.

    Erst mit weitem Abstand folgte die Digitalwährung Ethereum mit einer Kapitalisierung von rund 245 Milliarden Dollar. Der Wert des Bitcoin ist in den vergangenen Monaten stark gestiegen. Seit Beginn des Jahres hat sich der Kurs in etwa verdoppelt und erreichte Mitte März ein Rekordhoch bei knapp 62.000 US-Dollar für einen Bitcoin. In den vergangenen Handelstagen hielt sich der Bitcoin hingegen in einer vergleichsweise engen Handelsspanne knapp unter der Marke von 60.000 Dollar. (apa)

  • | Florian Christof

    Südkorea verkauft konfiszierte Bitcoins

    In Südkorea haben die staatlichen Behörden erstmals Bitcoins verkauft, die zuvor von Kriminellen beschlagnahmt wurden. Bei den ersten Verkäufen wurde ein Gewinn von 12,3 Milliarden Won erreicht. Das entspricht umgerechnet 9,3 Millionen Euro.

    Insgesamt wurden dabei 191 Bitcoins verkauft, die im April 2017 von einem Betreiber einer illegalen Porno-Plattform konfisziert wurden. Die Einnahmen aus dem Verkauf fließen laut CoinDesk in die allgemeine Staatskasse.

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